Beerdigungen

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Albert Bieler (1940-2017)
Albert –oder z“Bärtschi“ wie ihn  fast alle nannten – erlebte seine Kinder-und Jugendjahre im „Hasel“, gemeinsam mit seinen neun Geschwistern. Es waren harte und prägende Jahre. Bereits im Alter von zehn und elf Jahren verlor er innert Jahresfrist seine Mutter Sophie und seinen Vater Adolf. Ein harter Schicksalsschlag. Bärtschi war durch seine körperlichen Einschränkungen besonders auf die Hilfe seiner Geschwister angewiesen.
Ab Mitte der 1960er Jahre konnte er dank der Unterstützung seines Bruders Josef und seiner Schwägerin Elsa ein mehr oder weniger eigenständiges Leben führen. Er wohnte fast ein halbes Jahrhundert auf dem „Biel“, immer treu umsorgt, integriert in die Familie von Sepp, Elsa und deren Kinder. Bärtschi gehörte zur Familie, erlebte viele schöne Momente.
In jungen Jahren setzte er seine Arbeitskraft als Hirt von Schafen und Kühen im Winter ein. Im Sommer war er ein zuverlässiger „Wässermann“. Eine Familie war für ihn  auch der FC Termen/Ried-Brig. Hier erlebte er unzählige schöne und kameradschaftliche Stunden. Bärtschi war ein geselliger Mensch. Er war drei Jahrzehnte als Platzwart für das Berieseln des Fussballplatzes zuständig, amtete auch als erster Kantinenwirt oder überbrachte den Bodeneigentümer jährlich den Pachtzins. Verdienste, die ihm mit der Ehrenmitgliedschaft verdankt wurden.
Fussball spielte Bärtschi selber nie, aber später entdeckte er das Turnen und Schwimmen.  Auf seine Sportferien in Leytron und später in Leukerbad (auch noch in diesem Frühjahr) freute er sich immer riesig.   Während vielen Jahren war er ein treues und fleissiges Mitglied von Plussport. Er nahm an kantonalen Turntagen teil und auch mehrmals am Eidgenössischen in Magglingen. Hier gabs viele Medaillen, Lob und Ehre. Er schaffte es auch zum „Sportler des Jahres“.
Seit 2009 lebte er im Altersheim. Auch hier war er beim Personal und den Mitbewohnern beliebt, half überall, wo es seine Möglichkeiten erlaubten. Er war der „Mann für alles“:  Pöstler, Kommissionär, Raumpfleger, Geissenhirt und vieles mehr. Aufgaben, die ihn mit Stolz erfüllten. Bärtschi genoss die Jahre im Heim sehr, erlebte einen schönen Lebensabend.
Ende Oktober machte sich erstmals seine Krankheit bemerkbar. Bärtschi klagte nicht, nahm sein Schicksal an. Nach kurzer Krankheit ist er am 16. November im Spital Brig entschlafen, still und ohne lange Leidenszeit. So wie er sich das immer gewünscht hatte. Beim Abschied pflegte er jeweils zu sagen:  „Alls güot! Tschau schöne!“

   

Anton Pidroni-Walker (1928-2017)
Anton Felix Pidroni erblickte am 10. Januar 1928 als drittes Kind der Familie Wilhelm und Maria Pidroni­Zenklusen in Termen das Licht der Welt. Er erbrachte im Schosse seiner Familie zusammen
mit seinen drei Schwestern eine glückliche Jugend. Nach dem Besuch der Primarschule in Termen musste er – wie in der damaligen Zeit üblich – seine Familie unterstützen und arbeitete in der
Landwirtschaft und in der Winter jahreszeit im Holzschlag. Am 16. April 1960 verheiratete sich Anton Pidroni mit Therese Walker aus Termen. Der Ehe entsprossen zwei Kinder, Sohn Hans­Ruedi und Tochter Esther. Anton und Therese waren mit Fleisch und Blut der Landwirtschaft verpflichtet. Im Stall und auf dem Felde arbeiteten sie stets als eingespieltes Team zusammen. Nichts konnte sie trennen. Viele Jahre verbrachte Anton die Sommermonate im Weiler Eist im Gantertal und auf der Bortelalpe unterhalb des Westhanges des Bortelhorns. Während dieser Zeit auf den Alpen entwickelte Anton ein tiefes Empfinden zu den Liedern: «Lieb Gantertal» und «Wir steigen hinauf auf die Bortelalp». Anton stellte sein volles Wirken und seine gesamte Kraft in den Dienst seiner Familie. Die fünf Enkelkinder und ein Urenkelkind erfüllten ihn mit grossem Stolz. Ihn freute vor allem die Tatsache, dass der Name Pidroni weiter im Ahnenstammbau geführt wird. Anton
wurde von seinen Mitmenschen wegen seines ruhigen und bescheidenen Charakters geschätzt. Er war aber auch ein geselliger Mann mit einem trockenen Humor und gewissem Schalk. In seiner Freizeit frönte Anton der Blasmusik, dem Gesang und Jassen. In der Musikgesellschaft Saflisch und dem Gesangsverein von Termen war er während mehr als fünf Jahrzehnten immer ein gerngesehenes Aktiv­ und verdientes Vorstandsmitglied. In beiden Vereinen verpasste er nur wenige Proben und die offiziellen Festauftritte der Vereine waren ihm zum harten Alltag eine willkommene Abwechslung, die er zu geniessen vermochte. Sowohl die Musikgesellschaft Saflisch wie auch der Gesangsverein ernannten ihn zum Ehrenmitglied. Bis ins hohe Alter jasste Anton viel und gerne. Unzählige Jass Runden kamen so im Verlaufe seines Lebens zusammen. Mit zunehmenden Alter zog sich Anton aus der Öffentlichkeit und als Person zurück und bedurfte immer mehr der Pflege durch seine Frau Therese und Tochter Esther. Anlässlich eines Verwandtenbesuches im Pflege­ und Altersheim St. Paulus in Visp verunfallte Anton und musste mit einem Bruch am Oberschenkelhals hospitalisiert werden und konnte in der Folge nicht mehr in seinem zu Hause wohnen und gepflegt werden. Ein Übertritt im Mai 2016 ins Regionale Alters­ und Pflegeheim Santa Rita von Ried­Brig war unumgänglich. Es war Anton aber vergönnt sich von den Folgen eines zweiten Sturzes gesundheitlich zu erholen. Anton konnte im Beisein seiner Liebsten am Mittwoch, 4. Januar 2017, kurz vor seinem erfüllten 89. Altersjahr und nach einem langen, reicherfüllten Leben friedlich einschlafen und sein irdisches Leben Gott dem Allmächtigen Vater zurückgeben. Alle, die Anton kennen und schätzen lernen durften, werden ihn tief in ihren Herzen tragen. Anton, du hast uns nicht verlassen – du bist uns nur vorausgegangen. Mögest du in Frieden ruhen.

   

Heinrich Bieler (1927-2016)
Heinrich Bieler wurde seinen Eltern Moritz und Kresenzia Bieler­Kuonen als jüngstes von acht Kindern am 26. Juli 1927 in Termen in die Wiege gelegt. Mit seinen sieben Geschwistern verbrachte er seine Kinder­ und Jugendjahre in Termen. Schon früh lernte er im landwirtschaftlichen Betrieb Hand anzulegen, so dass er als junger Mann den Landwirtschaftsbetrieb der Eltern übernehmen konnte. Mit tatkräftiger Unterstützung seiner Geschwister führte er diesen Betrieb bis zum Jahre 1995. Seine Schwester Viktorine führte Heinrich bis zu ihrem Tode im Dezember 2009 den Haushalt.
Heinrich war ein gläubiger Mensch. Seine religiöse Prägung erhielt er unter anderem von seinen drei Onkeln, die im priesterlichen Dienst standen: Bischof Viktor Bieler, Johannes Bieler, dem er als Junge als Messdiener zur Seite stand und Prof. Leo Kuonen.
Heinrich verstand es auch, gemütliche Stunden zu geniessen. In seiner Freizeit war er oft beim Kegeln oder Jassen anzutreffen.
Heinrichs irdisches Lebend ist, wie das Licht einer Kerze, am 13. Dezember 2016 langsam erloschen, doch auf der anderen Seite erscheint ihm das Licht des ewigen Lebens. Von unserem Glauben her dürfen wir sagen: Das irdische Leben geht – Jesus Christus kommt! Wir laufen nicht dem Tod in die Arme, sondern dem wiederkommenden Christus, dem lebendigen Gott.

   

Erich Fux-Eyer (1942-2016)
Erich wurde am 5. März 1942 als Sohn des Erich und der Marie Fux-Schmid in Termen geboren.
Seine Jugendjahre verbrachte er mit seiner Mut ter und seiner Schwes ter in Termen.
Der Vater verstarb leider kurz vor seiner Geburt durch einen Arbeitsunfall.
Nach der obligatorischen Schulzeit machte er eine Lehre als Chemielaborant in der Lonza in Visp, wo er danach auch einige Jahre tätig war. In dieser Zeit lernte er seine zukünftige Frau Marianne Eyer kennen.
Die beiden heirateten im Jahre 1965 und bekamen zusammen 5 Kinder.
Erich arbeitet bis im Jahr 2000 als Laborant in der Explosif in Gamsen.
Mit 58 Jahren hat er sich seinen Jugendtraum erfüllt und wurde Landwirt.
Während mehreren Jahren genoss er mit Ma rianne und vor allem mit den 5 Enkelkindern schöne Stunden und Tage im Tunetsch.
In den letzten Jahren bestimmte die Krankheit Alzheimer zusehends seinen Tagesrhythmus.
Seine Frau Marianne pflegte und umsorgte ihn in dieser Zeit liebevoll.
Erich ist nach kurzem Spitalaufenthalt am 26. Juli in den Morgenstunden friedlich entschlafen. 

   
 

German Gemmet-Holzer (1932-2016)
Wir nehmen heute traurig Abschied von German Gem met, unserem lieben Vater und Tätti.
Er ist am 4. April 1932 geboren. Seine Jugendjahre ver bachte er in Glis und entdeckte früh seine Leidenschaft zum Schreinerhandwerk. Diese be gleitete ihn sein ganzes Leben lang. Auch nach seiner Pensionierung arbeitete er stets mit Herzblut weiter, sei dies bei seinen Töch tern in Form von Renovationen, für seine Enkel in Form von liebevoll geschnitzten Ge schenken oder aber immer noch als helfende Hand, wenn ein Schreiner gebraucht wurde.
Am 5. April 1958 heiratete er Marie Holzer. Aus diesem Glück entstanden drei Töchter, welche sein ganzer Stolz waren.
In den späteren Jahren, als ihre Töchter bereits an verschiedenen Orten in der Schweiz lebten, war den beiden kein Weg zu weit, um ihre Töchter mit ihren Familien zu besuchen und ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.
Er war immer ein guter Vater, Schwiegervater und vor allem ein wunderbarer Grossvater und Urgrossvater.
Das Leben ist wie eine Zugfahrt mit all den Haltestellen, Umwegen und Unglücken.
Wir steigen ein, treffen unsere Eltern und denken, dass sie immer mit uns reisen, aber an irgendeiner Haltestelle werden sie aussteigen und wir müssen unsere Reise ohne sie fortsetzen. Doch es werden viele Passagiere in den Zug steigen, unsere Geschwister, Cousins, Freunde, sogar die Liebe des Lebens.
Viele werden aussteigen und eine grosse Leere hinterlassen. Bei anderen werden wir gar nicht merken, dass sie ausgestiegen sind. Es ist eine Reise voller Freuden, Leid, Begrüssungen und Abschiede.
Das grosse Rätsel ist: Wir wissen nie an welcher Haltestelle wir aussteigen müssen. Deshalb müssen wir leben, lieben, verzeihen und immer das Beste geben!
Mitteilungen aus der Pfarrei
Denn wenn der Moment gekommen ist, wo wir aussteigen müssen und unser Platz leer ist, sollen nur schöne Gedanken an uns bleiben und für immer im Zug des Lebens weiterreisen!
Dein Platz in unserem Zug des Lebens wird nie leer sein, in uns leben die unzähligen schönen, lehrreichen und wunderbaren Momente mit Dir ewig weiter.
Wir wünschen dir auf deiner letzten Reise, dass du für immer Liebe, wundervolle Ge danken und die schönen Erinnerungen an uns im Gepäck hast.
Vielen Dank an alle, die unseren Tätti auf seiner Reise begleitet haben.  

   
 

Amalia Kluser-Kummer (1932-2016)
Unsere Grossmama ist am 29. August 1932 als zweitältestes Kind von Theodul und Marie Kum mer geboren. Ihre Kindheit und Jugendjahre hat sie mit ihren neun Geschwistern auf dem Wasen und in Oberried verbracht. Nach ihrer Schulzeit in Bitsch ist sie schon bald in die Fremde gegangen. Sie hatte viele verschiedene Stellen im Gastgewerbe in Gletsch, Genf, Montreux und Zermatt. Und mit Stolz können wir sagen, dass unsere Grossmama im Jahre 1958 klammheimlich sogar das Matterhorn bestiegen hat. Aufgrund ihrer schönen Erin nerungen ist sie auch später mit ihrer ganzen Familie gerne nach Zermatt gegangen.
In den darauffolgenden Jahren hat sie unseren Grosspapa Moritz Kluser kennen gelernt. Im April 1963 haben sie in der Kapelle Zen Hohen Flühen geheiratet. Bald schon sind ihre drei Kinder Salome, Franz und Brigitt geboren. 1973 sind sie dann in ihr Eigenheim nach z’Matt gezogen.
Zur grossen Freude von Grossmama und Gross papa sind wir Enkel Céline, Mareika, Florian, Vanessa, Tabea, Nevio und Matteo auf die Welt gekommen. Wir haben unsere Grossmama mit jeder Menge Streiche auf Trab gehalten. Ob wir ihr die «Lissma» zerschnitten haben, mit den Liegestühlen campieren waren, uns an Ostern selber versteckt haben oder ihr alle Süssigkeiten abhandengekommen sind, bei ihr waren wir sicher nie schuld. Am Valentinstag ist unsere Grossmama zu Hause unglücklich gestürzt. Leider hat sie sich von diesem Sturz nicht mehr erholen können. Am 24. Februar 2016 ist unsere Grossmama dann im Spital von Brig friedlich entschlafen.
Mit schwerem Herzen müssen wird dich Grossmama jetzt gehen lassen. Wir haben dich immer als offenen und herzensguten Menschen erlebt. Für die schönen Stunden die wir mit dir verbringen durften, sagen wird von ganzem Herzen MERCI.

   
 

Gregor (Gregy) Balet-Amrein (1950-2016)
Gregy wurde am 26. Februar 1950 als ältestes von 4 Kindern den Eltern Robert und Ida Balet-Hänni in Salgesch geboren.
Als Gregy 9 Jahre alt war verstarb bereits sein Vater.
Nach der obligatorischen Schulzeit absolvierte Gregy in Siders die Malerlehr. Daraufhin arbeitete er 10 Jahre beim Malergeschäft Roten in Brig.
Im Jahre 1974 heiratete Gregy seine geliebte Frau Ruth Amrein aus Termen.
1981 kam ihr einziges Kind, Sohn Dominic zur Welt.
Das Glück der kleinen Familie erlitt einen katastrophalen Schlag, als Dominic mit nur 16 Jahren aus dem Leben schied.
Gregy kennen wir als passionierten Fussballspieler und Trainer. Erfolge sammelte er in Salgesch und bei der 1. Liga des FC Bern. Ein grosses Verdienst und Geschichte geschrieben hat Gregy als Trainer während 32 Jahren der Mannschaften des FC Termen Ried-Brig. Gut Holz bewies er beim Kegelclub.
Kurz vor seiner Pensionierung erkrankte Gregy an Krebs. Während der letzten vier Jahre kämpfte er gegen die verzehrende Krankheit, gestärkt durch seine Frau Ruth, Familienmitgliedern und Freunden.
Tapfer hat er die Behandlungen ertragen. In dieser Zeit vermochte Gregy sogar, seinen Angehörigen und Ruth Kraft und Mut zuzusprechen, als das Schicksal vermehrt die Familie auf harte Proben stellte.
Nach Weihnachten fuhr Gregy noch selber zur Untersuchung ins Spital Brig. Leider konnte er nicht wieder zurück nach Hause in die Bielstrasse kehren. Am Samstag, 2. Januar 2016 erlöschte Gregy’s irdische Flamme still und leise.
Mit Tränen in den Augen nehmen wir Abschied von einem Starken und herzensguten Menschen. Wir sagen Danke für alle Liebe und Freundschaft und werden dich stehts in guter Erinnerung haben. 
Danke auch allen Freunden und Familienmitglieder, welche Gregy und Ruth bis jetzt so liebevoll begleitet und gestützt haben.

   

Aurelio Rizzi 1923-2015
Geboren wurde Aurelio 1923 von seinen Eltern Giuseppe und Enrica, im kleinen und charismatischen Bergdorf Casima, im Tessin, als drittes Kind von fünf Geschwistern.
An diesem idyllischen Ort verbrachte er seine Jugendzeit und besuchte dort die Primarschule. Als 15-jähriger Junge musste er Casima verlassen und wohnte danach bei seiner Schwester Antonietta in Zuchwil in Solothurn. Hier konnte er eine Anstellung in Grenchen in der Uhrenfabrik finden.
1950 lernte Aurelio in der Uhrenfabrik seine zukünftige Frau Agnes kennen, die ihm liebevoll bis ins hohe Alter zur Seite stand.
Am 11. April 1953 heiratete das junge Paar in der charmanten Klosterkirche in Einsiedeln. 1956 bekamen sie ihren ersten Sohn Mario. 1958 zogen sie zurück ins Wallis nach Raron. Dort konnte er eine Anstellung in der Lonza antreten. Darauf kam 1959 ihr zweiter Sohn Renato zur Welt. Kurze Zeit später, im Jahre 1960, zügelten sie nach Termen, wobei 1962 ihr drittes Kind Silvia das Licht der Welt erblickte.
1966 baute die Familie ihr naturverbundenes Eigenheim in der Biela. Aurelio arbeitete fortwährend in der Lonza. Seither konnte er seine Pensionierung zu Hause im Kreise seiner Liebsten verbringen.
Besondere Freude hatte Grosspapa an uns Enkelkindern Melanie und Nicole. Gemeinsam verbrachten wir viele schöne Stunden und teilten wunderschöne Erlebnisse.
An diesem Dienstag erlitt Aurelio eine Lungenentzündung, wobei er kurz darauf ins Spital Visp eingeliefert werden musste. Am Donnerstagmorgen ist er unerwartet, aber friedlich eingeschlafen und hat seine Reise in den Himmel angetreten.

   

Olga Meyenberg-Kuonen (1931-2015)
Olga Meyenberg-Kuonen oder „ischers Olgi“, wie sie von den Menschen die ihr nahestanden liebevoll genannt wurde, ist nicht mehr unter uns.
Ihr ganzes Leben war sie für andere da. Es schien fast so, dass es zu Ihrem Lebensinhalt wurde, anderen Menschen zur Seite zu stehen.
Nach dem frühen Tod ihres Vaters musste sie als älteste Tochter  schon sehr früh die Verantwortung für Ihre sechs jüngeren Geschwister mit übernehmen. 
Dieses Verantwortungsbewusstsein lief dann wie ein rotes Band durch ihr Leben.  
Sie erhielt aber auch viel Unterstützung von Ihren Geschwistern zurück, als sie mit 48 Jahren Ihren Mann verlor und mit vier Kindern, ihrem betagten Schwiegervater und einem Sanitär-Installationsgeschäft zurückblieb. Aber sie haderte nicht.
Mehrere Jahre führte sie mit ihren Mitarbeitern das Installationsgeschäft, das ihr Mann aufgebaut hatte,  weiter.
Sie gab ihrem Schwiegervater ein Zuhause und betreute ihn bis zuletzt. Mit ihm durften wir alle den 100sten Geburtstag in Termen feiern.
Trotz all der Schicksalsschläge blieb Olga ein  fröhlicher, unterhaltsamer Mensch. 
Die vielen fröhlichen Stunden im Kirchenchor, die gemeinsamen Vorstandssitzungen blieben ihr immer in guter Erinnerung, und sie erzählte immer wieder gerne fröhliche Geschichten aus dieser Zeit.
Für  uns Kinder und Enkel war sie der Mittelpunkt  - der Treffpunkt für gemeinsame Stunden.
z’Grosi, wie sie von ihren Enkeln und uns Kindern liebevoll genannt wurde, durfte an keinem Anlass fehlen.
Z’Grosi gehörte einfach überall dazu.
Ihre Loyalität, den Menschen gegenüber, die sie liebte war unbegrenzt. Egal, was geschah, Wie ein Fels stand sie hinter ihrer Familie und ihren Geschwistern. Sie liess nicht zu, dass jemand etwas Schlechtes erzählte.
Sie hat uns gelehrt, was Bescheidenheit, Hilfsbereitschaft und Loyalität heisst...
Es verwundert darum nicht, dass sie just am gleichen Todestag wie ihr Bruder Markus und ihres Schwagers Franz, losgelassen hat und letztendlich erlöst wurde
In den letzten Tagen durften wir ihr etwas zurückgeben. Wir alle, Kinder und Enkel durften sie auf ihrem letzten Weg begleiten. Und wir sind dankbar, dass sie in ihrem geliebten Heim bleiben durfte.
Auch wenn es schwer war, mit anzusehen, wie sie immer schwächer und schwächer wurde, blieb sie bis zuletzt zuversichtlich.
„das geit de scho“! waren immer wieder ihre Worte.
Alle Menschen, die einen wichtigen Platz in ihrem Leben hatten, konnten sich von ihr verabschieden. Mit dem Wissen dass es jenseits von hier und jetzt einen Ort gibt, an dem wir uns treffen werden, verabschieden wir uns...
„Das geit de scho“!

   

 

René Gerold-Zenklusen (1940-2015)
René wurde am 24. August 1940 in Simplon Dorf den Eltern Peter und Olga Gerold in die Wiege gelegt. Die Familie zog nach Termen, wo René die obligatorische Schulzeit verbrachte.
Arbeit fand René bei der SBB als Kondukteur und Zugführer.
1968 heiratete er Doris Zenklusen, welche ihm zwei Kinder, 1970 Nathalie und 1972 Nicole, schenkte. 1988 musste die Familie ihre Tochter Nicole, nach schwerer Krankheit, zu Grabe tragen.
René war ein Familienmensch, der für seine Lieben alles getan hat. Riesig stolz war er auf seine zwei Enkeltöchter, die Zwillinge Yael und Mia.
Am 19. Mai 2015 starb René im Spital Brig an einem, mit viel Geduld getragenen Krebsleiden im Beisein seiner Familie.
Dü hesch di niä klagt...

   

Irene Roten-Pfammatter (1931-2015)

Irene ist am 16. Januar 1931 als 4. Ältestes Kind der Familie Pius und Walburga Pfammatter – Näfen zur Welt gekommen. Zusammen mit ihren 8 Geschwistern verbrachte sie in der „Schrota“ eine wohlbehütete Kindheit. Wie zu dieser Zeit bei Bauernfamilien üblich, wurde auch Irene früh ins Arbeitsleben eingeführt. Botengänge, Arbeiten in Haus, Stall und Feld gehörten zum normalen Alltag. Nach der Schulzeit erlernte sie den Schneiderberuf. Ihre „Biezmaschina“ war ihre stete Begleiterin. Und manch ein Familienmitglied, Verwandte und Bekannte liessen sich von Irene Kleidungsstücke erstellen und anpassen.
Am 8. Januar 1954 vermählte sie sich mit Robert Roten aus Termen. In ihrem neuen Zuhause in der „Binna“, wo sie über 60 Jahre leben durfte, kamen auch die 4 Kinder Kurt, Armin, Linda und Marianne zur Welt. Hier fand sie ihre Erfüllung als Mutter und Hausfrau. Sie liebte die Gartenarbeit und pflegte ihre Blumen und Sträucher.
Irene war ein gläubiger Mensch und eine regelmässige Kirchgängerin. Sie war oft an den Messen und an den Rosenkranzgebeten anzutreffen. Einen besonderen Anziehungspunkt stellten für sie die Haselkapelle und die Ritakapelle auf der Biela dar. Hier verweilte sie gerne zu einem stillen Gebet.
Vor Schicksalsschlägen wurde auch Irene nicht verschont. Ihr Mann verstarb 1986 und hinterliess eine grosse Lücke in der Familie. Sie hat sich nie beklagt. Ihr Glaube half ihr, die ihr gestellten Aufgaben anzunehmen. Es ging ihr gut, wenn es ihren Liebsten gut ging. Eine besondere Freude bereiteten ihr die regelmässigen Besuche der 7 Grosskinder. Sie durfte auch noch die Geburten von 4 Urgrosskindern erleben.   
Vor einigen Jahren machte sich bei Irene eine Demenzerkrankung bemerkbar. Dies schränkte ihr Tun und Handeln zusehends ein. Zum Glück blieb ihr noch ihre Lieblingsbeschäftigung, das Stricken. Sie freute sich, Socken für ihre Familienangehörigen zu stricken.
Die Familie und die Nachbarn unterstützten Irene tatkräftig und halfen ihr, damit sie solange wir möglich in ihrem Heim in der „Binna“ wohnen durfte.
Vor anderthalb Jahren verschlechterte sich ihr Zustand zusehends und ein Umzug ins Altersheim wurde unausweichlich. Irene konnte in den Neubau des Altersheims Santa Rita zügeln. Die gute Fürsorge und die vielen Besuche halfen ihr, sich dort rasch wohl zu fühlen.
Am letzten Samstag ist Irene ihre letzte Reise angetreten. Im Beisein ihrer liebsten ist sie friedlich entschlafen.
Liebe Irene, liebe Mama, liebe Gross- und Urgrossmama, wie danken dir für alles.
Ruhe in Frieden

   

Mathilde Rüttimann-Imhasly (1927-2015)

Unsere Herzen sind unendlich traurig.
Augenblicke - Erinnerungen an Dich sind unser Trost
und bleiben ein wacher Traum,
unsere Tränen begleiten Dich

Wir erinnern uns an einige Stationen unserer Mutter, Grossmutter und Urgrossmutter. Mathilde wurde am 17. November 1927 als 3. älteste Tochter des Lukas und der Katharina Imhasly im Fieschertal geboren. Im "Wirbel" verbrachte sie mit ihren vier Schwestern und vier Brüdern eine glückliche aber auch eine harte Jugendzeit. Als dritt älteste hiess es bereits in jungen Jahren im Haushalt wie auch in der Landwirtschaft anzupacken und mitzuhelfen.
Viele Jahre arbeitete sie als Haushaltshilfe in Brig. 1951 heiratete Mathilde Anton Rüttimann. Ihr erstes gemeinsames Heim fanden sie auf der „Biela“. Einige Jahre später bezog die junge Familie ihr neues zu Hause in der „Leischa“. in Termen.
Ihrer Ehe entsprossen vier Kinder: Leander, Sigfried und die Zwillinge Yvette und Yvonne. Die Jahre vergingen schnell. Die Kinder verliessen eines nach dem anderen das Elternhaus und suchten einen anderen Wohnort und gründeten selber eine Familie.
Mathilde und Toni verbrachten sehr viel Zeit mit ihren Kindern und Grosskinder im Garten "unter der Furra". Ihre wöchentlichen Ausflüge nach Brig konnte sie über die Jahre hinweg nicht missen hier blühte sie regelrecht auf. Wenn ihr jedoch einmal etwas dazwischen kam, meinte sie enttäuscht: "dischi Wucha häni nit uf Brig chenno ga."
Grosse Freude bereitete Mathilde das Zusammentreffen mit ihren Schwestern. Alle fünf genossen die jährlichen Marktbesuche in Brig und Visp. Sie waren immer fröhlich unterwegs und hatten viel Spass miteinander. Viel Freude bereitete ihr auch die wöchentlichen Jassrunden.
Mathilde erlitt im Jahre 2000 einen schweren Schicksalsschlag als sie ihren Gatten Toni verlor. Still ertrug sie diesen schmerzlichen Verlust.
Vor zwei Jahren machten sich immer mehr altersbedingte, gesundheitliche Probleme bemerkbar. Leider konnte sie sich nicht mehr so frei bewegen wie gewohnt. Eine schwierige Zeit war für sie, als sie ihr Heim nicht mehr alleine verlassen konnte. Dank der lieben Fürsorge ihrer Töchter, blieb ihr der Weg ins Altersheim erspart.
Am frühen Samstagmorgen hat der liebe Gott unsere Mutter überraschend und unerwartet zu sich in den Himmel aufgenommen.
Einen Dank an unsere liebe Mutter

Wenn ihr mich sucht,
sucht mich in euren Herzen.
Habe ich dort eine Bleibe gefunden,
werde ich immer bei euch sein.
Auf Wiedersehen. . .

   

Elisabeth Bittel-Müller (1931-2014)
„Lisi“, wie sie von ihren Freunden und Verwandten liebevoll genannt wurde, kam als viertes Kind von Alfons und Martha Müller am 19. März 1931 in Lörrach zur Welt. Über ihre nicht leichte Kindheit während den Kriegsjahren in Deutschland verlor Lisi nie viele Worte. Sie erzählte uns jedoch, wie sie sich als junge Frau auf Geheimwegen  verborgen in die Schweiz schlich, um dort das Tanzbein zu schwingen. Hier lernte sie dann auch bei einem Feldtanz in Basel ihren Schatz Hans kennen, welcher dort als junger Hafenarbeiter tätig war. Am 21. September 1956 heiratete sie Hans, die Liebe ihres Lebens, mit dem sie stolze 54 Jahre verheiratet war.  Dieser Liebe entsprossen die beiden Kinder Bruno und Jeannette. Während Hans bei der Firma HUPAC seiner Arbeit nachging, führte Lisi als Frohnatur den Haushalt und kümmerte sich sorgsam um die Erziehung von Bruno und Jeannette. Die Ferienzeit verbrachte die junge Familie am liebsten auf dem Rosswald, wo Hans ganzjährlich ein Ferienchalet mietete. Aufgrund der engen Verbundenheit zum Wallis zogen Lisi und Hans, nach der Pensionierung von Hans, 1999 nach Termen. Hier konnten beide fortan im gleichen Haus mit ihrer Tochter Jeannette, ihrem Schwiegersohn Armin und ihren Enkelkindern das Leben im Ruhestand geniessen.
Gerne besuchte Lisi  nun die Seniorennachmittage in Termen und hielt dort einen Schwatz mit ihren Freunden und Bekannten. Das Wohlergehen ihrer  Kinder und Enkelkinder war Lisi stets das Allerwichtigste. So liess sie es sich nicht nehmen, wöchentlich oder gar täglich bei ihren Liebsten anzurufen, um sich nach deren Wohlbefinden zu erkundigen. Der grösste Stolz von Lisi waren ihre Urenkelkinder Alina, Emma und Anna.
Am 8. Dezember 2010 verstarb Hans, Lisi’s grosse Liebe, an den Folgen einer Krebserkrankung. Ein weiterer Schicksalsschlag erlitt Lisi im Oktober letzten Jahres. Ihr Schwiegersohn Armin, den sie wie ein eigenes Kind behandelte, verstarb viel zu früh an einem Krebsleiden.
Auch Lisi selbst blieb nicht von Krankheiten verschont. So litt sie in den letzten vier Jahren an einer schweren Lungenkrankheit.  Ihren Lebensmut und Optimismus verlor sie so auch nach ihrer Krankheit nicht. In den letzten Monaten hat die Krankheit jedoch überhand genommen und Lisi verbrachte viel Zeit im Spital. Am 11. November 2014 schloss sie, im Beisein ihrer geliebten Tochter Jeannette, nach einem längeren Spitalaufenthalt in Brig, für immer ihre Augen.
Selbst in ihren letzten Stunden waren ihre Gespräche nie von Klagen sondern stets von Optimismus geprägt. Nehmen wir uns alle ein Beispiel an Lisi und verlieren nie unseren Frohsinn und Optimismus und versuchen dies an unsere Mitmenschen weiterzugeben.
Nun noch ein paar Worte von Henry Scott, die euch Trost in dieser schweren Zeit spenden sollen:

 

Der Tod ist nichts...
„Der Tod ist nichts, ich bin nur in das Zimmer nebenan gegangen.
Ich bin ich, ihr seid ihr.
Das, was ich für euch war, bin ich immer noch.
Gebt mir den Namen, den ihr mir immer gegeben habt.
Sprecht mit mir, wie ihr es immer getan habt.
Gebraucht keine andere Redeweise, seid nicht feierlich oder traurig.
Lacht weiterhin über das, worüber wir gemeinsam gelacht haben.
Betet, lacht, denkt an mich, betet für mich, damit mein Name ausgesprochen wird, so wie es immer war, ohne irgendeine besondere Betonung, ohne die Spur eines Schattens.
Das Leben bedeutet das was es immer war.
Der Faden ist nicht durchschnitten.
Weshalb soll ich nicht mehr in euren Gedanken sein, nur weil ich nicht mehr in eurem Blickfeld bin? Ich bin nicht weit weg, nur auf der anderen Seite des Weges.“

   

Bruno Pfammatter-Arnold (1934–2014)

Unser Grosspapa, Bruno Pfammatter, ist am 1. März 1934 geboren. Er ist als sechstes Kind von Walburga und Pius Pfammatter-Näfen auf die Welt gekommen. Zusammen mit seinen neun Geschwistern ist er in der Schrota aufgewachsen. Nach der Schule hat er die Maler- und Gipserlehre bei Schnyder Gregor gemacht.
Am 8. Mai 1958 hat er sich mit Mathilde Arnold aus Ried-Brig vermählt. Sie haben zusammen fünf Kindern das Leben geschenkt, Romeo, Elfriede und Eliane, Julia und Rinaldo. 1960 haben sie sich selbstständig gemacht und haben sich über Jahre ein gut laufendes Maler- und Gipsergeschäft erarbeitet. Bis 1995 hat er das Geschäft zusammen mit seiner Frau aktiv geführt und dann ist leider unsere Grossmama viel zu früh am 11. März 1995 gestorben. Das war ein schwerer Schicksalsschlag für ihn und für uns alle.
Am 1. März diesen Jahres hat Bruno mit seinen fünf Kindern und uns acht Enkelkindern und zwei Urenkeln bzw. mittlerweile drei Urenkelkindern seinen 80. Geburtstag feiern können! Von Enkel Marco Eyer hat sich Grosspapa im Januar 1999 leider schon verabschieden müssen. Ein weiterer Schicksalsschlag war der Tod seiner Schwiegertochter Monja Pfammatter im Dezember 2003.
Neben der Arbeit, die ihm immer sehr wichtig war, war er uns immer guter Papa. Unser Grosspapa war immer gerne in der Natur, er ist über 40 Jahre auf die Jagd gegangen. Skifahren und unter den Leuten in der Gesellschaft sein, hat er immer gerne gemacht, er hat immer ein offenes Ohr gehabt für die verschiedenen Vereine, so ist er Fahnengetti des Blaurings, Ehrenmitglied bei der MG Saflisch, MG Simplon, MG Bleiken beim FC Termen/Ried-Brig, Gesangverein und dem Jodlerklub zer Taverna. Als Hornträger und später viele Jahre ist er der MG Saflisch als Fähnrich vorgestanden. Dieses Amt hat er bis vor zwei Jahren immer sehr gern und pflichtbewusst gemacht.
Vor ca. drei Jahren hat sich beim Grosspapa leider eine schleichende Demenzerkrankung bemerkbar gemacht. Das hat es ihm länger je mehr schwierig gemacht am normalen Leben teilzunehmen und er war immer mehr auf Hilfe angewiesen. Für uns alle ist unser Papa und Grosspapa am letzten Freitag, 4. Juli 2014 völlig überraschend an einem Herzversagen gestorben.
Wir danken Dir herzlich für all Deine Unterstützung und die schönen Momente mit Dir!

   

 

Josefine Kalbermatten-Schwery (1923-2014)
Josefine wurde in Naters im "Moosij"  als Jüngste von 9 Geschwistern geboren. Dort besuchte sie auch die Schule. Schon ihre Kindheit war von Arbeit geprägt.  Sie erzählte oft, wie sie in jungen Jahre täglich nach Bitsch laufen musste, zum Viehhüten und heuen.  In Bitsch lernte sie auch ihren Mann Pius kennen, und heiratete 1946. Sie gebar 7 Kinder denen sie eine fürsorgliche und aufopfernde Mutter wurde. Schicksalsschläge musste sie sehr viele ertragen, verlor sie doch sehr früh vier ihrer Brüder und eine Schwester. Als  dann 1955  noch ihr Mann Pius  tödlich verunglückte, brauchte sie alle Kraft,  allein und ohne Hilfe  sieben Kinder  grosszuziehen.   Nie hat sie dabei ihren sprichwörtlichen Humor  verloren und es wurde ihr nie  zu viel.  Es folgten viele arbeitssame und entbehrungsreiche Jahre. Als dann die Kinder nach und nach erwachsen wurden und heirateten war sie sehr glücklich, Oma  zu werden. Wir alle durften mit ihr viele gemeinsame und fröhliche Tage und Jahre erleben. Einen  schweren Schicksalsschlag mussten wir alle und sie insbesondere  1995 ertragen, als ihr Sonnenschein Jaqueline und deren Mann Armin tödlich verunglückten. Darunter litt sie bis zu ihrem Tode.  Nichtsdestotrotz  liebte sie ihre 16 Enkel und 11 Urenkel  abgöttisch. Die ganzen Jahre lebte sie zusammen mit ihrem jüngsten Sohn Hansi in Brig-Glis.  2006 zogen sie zusammen nach Termen, wo sie sehr glücklich war.   Als sich ihr Alter zunehmend bemerkbar machte, zog sie  im September 2013 ins Altersheim Santa- Rita in Ried-Brig. Völlig unerwartet erlitt sie dann am Freitag den 6. Juni 2014 einen Schlaganfall dessen Folgen sie nicht überlebte und nach einer Woche sanft  entschlief.
Wir sind sehr  traurig und trotzdem froh, dass du nicht leiden musstest. Hab  Dank für Alles, wir vermissen dich.

   

Karl Otto Clausen (1933-2014)
Karl Otto Clausen wurde als jüngster von fünf Kindern des Viktor und der Oliva Clausen geboren. Aufgewachsen ist er in der Biela.
Als Kind und Jugendlicher war er in der Knabenmusik und hat auch später sehr gerne Klarinette und Saxophon gespielt.
Er war ein sehr guter Schüler und hat nicht nur eine Klasse übersprungen, sondern auch noch die Arbeiten seiner Lehrerin korrigiert, die seine Schwester Walburga war.
Nach dem Kollegium wollte er studieren. Leider ging dieser Wunsch nicht in Erfüllung wegen Geldmangels. Also beschloss er, in die Lonza als Chemielaborant arbeiten zu gehen. Nach einiger Zeit entschied er, die Aufnahmeprüfung bei der SBB zu machen. Ganze 40 Jahre hat er dort als Sous-Chef gearbeitet. In dieser Zeit ist er aber auch viel gereist: nach Paris, Tunesien, Hamburg etc. Viele Male war er auch mit Marcel in Italien am Meer. Einer seiner Lieblingsorte war der Rosswald im Chalet „Bärgwasser“. Als Philipp und Carmen in der Primarschule waren, gingen sie jede Ferien dort hinauf. Er liebte die Natur, ging sehr gerne wandern, Ski- oder Velofahren.
Mit seiner Frau Corazon war er 28 Jahre lang verheiratet. Sie hatten eine sehr schöne Zeit zusammen und haben sich immer gegenseitig unterstützt. Nach seinem Hirnschlag hat Corazon ihn fast drei Jahre lang zu Hause gepflegt und für ihn gesorgt. Von September bis Juni war er im schönen Alters- und Pflegeheim Santa Rita in Ried-Brig.
Wir sind überrascht über das plötzliche Ableben und wünschen ihm alles Gute auf seinem Weg.

   

Marie Erpen-Walker (1933-2014)

Marie Erpen wurde am 21. September 1933 als älteste Tochter von Cäsarine und Johann Walker in Termen geboren, wo sie mit ihren 7 Geschwistern aufwuchs. Bereits in ihren Kinder- und Jugendjahren musste Marie lernen, Verantwortung zu übernehmen. Fleissig half sie im elterlichen Haushalt mit und kümmerte sich auch um ihre jüngeren Geschwister.
Nach der obligatorischen Schulzeit arbeitete Marie bei «Dell’oro» in Brig, bevor sie mehrere Jahre im «Konsum» in Termen beschäftigt war.
In ihrem Heimatdorf lernte sie dann Mitte der 50er Jahre ihre grosse Liebe Alfred kennen. Am 5. April 1958 heirateten Marie und Fritz – wie er zeitlebens genannt wurde. Im darauffolgenden Jahr erblickte ihre erste Tochter Bernadette das Licht der Welt. Mit der Geburt ihrer zweiten Tochter Hannelore und ihrer beiden Söhne Armin und Xaver wurde ihr Familienglück schliesslich vollendet.
Nebenher bauten sie mit viel Liebe, Fleiss und Arbeit ihr Eigenheim. Ebenso hingebungsvoll erzog sie ihre Kinder und freute sich stets darauf, mit ihren drei Enkelkindern Natascha, Mathias und Sascha Zeit zu verbringen.
Ihr ganzes Leben lang genoss Marie die Geselligkeit. Während vielen Jahren traf sie sich mit einigen Frauen aus dem Dorf zu einem gemütlichen Jass. Gerne besuchte sie die Leute zu Hause, leistete Bekannten Gesellschaft und versäumte es nie, ihren Mitmenschen nachzufragen. Mit dem «Marieverein» unternahm sie mehrere kurze Ausflüge, machte in der «Frauenund Müttergemeinschaft» mit, nahm bei den regelmässigen «Seniorentreffen» teil und wallfahrtete jährlich mit einer Reisegruppe nach La Salette. Marie schätzte aber auch die leisen Stunden, in denen sie sich um ihren Garten kümmerte oder Strümpfe für ihre Liebsten strickte.
Am 22. Oktober 1994 wurde Maries Leben zutiefst erschüttert als ihr geliebter Fritz auf der Rosswaldstrasse – auf dem Weg zu ihr und ihrem gemeinsamen Chalet – bei einem tragischen Autounfall tödlich verunglückte. Fortan trug sie eine tiefe Wunde im Herzen, die nie ganz verheilen wollte.
In den letzten Jahren und Monaten bereitete ihr die Gesundheit zusehends mehr Probleme. Viele Spitalaufenthalte erschwerten ihr Dasein, das nur durch die unzähligen Besuche ihrer Kinder, Kindeskinder, Geschwister und Verwandten erleichtert wurde. Zufrieden und dankbar genoss sie die Stunden mit ihren Nächsten. Im Herbst vergangenen Jahres zerriss ein zweiter Schicksalsschlag endgültig ihr Herz. Nach einem langen, mit Geduld ertragenen Kampf gegen seine akute Leukämie schloss Armin am 23. Oktober für immer seine Augen. Der Schmerz über den Verlust ihres Sohnes raubte Marie die Kraft und den Willen weiterzuleben. Die Sehnsucht, Fritz und Armin im ewigen Frieden wiederzufinden, wurde immer stärker. Im Wissen, dass es allen gut geht und sie alles für uns getan hat, schlief sie in den frühen Morgenstunden des 29. April friedlich ein.
Als Mutter, Grossmutter und seit dem letzten August auch als Urgrossmutter von Emma war für Marie ihre Familie immer das Wichtigste. Sie liebte aber nicht nur ihre eigenen Kinder, Marie pflegte auch enge Beziehungen zu ihren Geschwistern, die ihr sehr viel bedeuteten. Bis zu ihren letzten Stunden erkundigte sich Marie nach dem Wohle all ihrer Angehörigen. Dafür, für all die schönen Momente, die wir mit Dir erlebt haben, und dass Du immer für uns da warst, danken wir Dir. Ruhe in Frieden! Ade Marie!

   

Josef Eyer-Zerzuben (1928-2014)
Unser Grossvater wurde am 4. April 1928 den Eltern Johann und Ida, geborene Schmidhalter, geschenkt. Er verbrachte sein ganzes Leben in Termen. Schon im Alter von sechs Jahren musste er von seinem Vater Abschied nehmen. In seiner Jugend war er während den Sommermonaten als Hirt im Stafel, Rosswald und Tunetsch anzutreffen.
1950 vermählte er sich mit Florentine Zerzuben und war ihr und seinen beiden Söhnen Hans und Beat ein guter, treubesorgter Gatte und Vater. Zusammen mit seiner Frau und seinen Söhnen bewirtschaftet er eine kleine Landwirtschaft. Im Jahre 1958 erkrankte unser Grossvater schwer – doch raffte er sich immer wieder auf und ging seiner Arbeit nach. Uns 5 Enkeln Fernando, Claudio, Marco, Dario und Angelo stand er immer mit guten Ratschlägen zur Seite. Wir waren sein ganzer Stolz. Leider musste unser Grossvater sich im Januar 1999 viel zu früh von seinem Enkel Marco verabschieden. Dieser Verlust schmerzte ihn sehr.
Musik und Gesang waren seine grosse Leidenschaft, war er doch als Aktivmitglied fast 70 Jahre bei der Musikgesellschaft Saflisch und dem Gesangverein dabei. Bei der Saflisch musizierten sogar 3 Generationen zusammen. Er verbrachte mit seinen Vereinskollegen viele schöne und lustige Stunden. Das Schiessen im Schiessverein und in der Zunft war ein weiteres grosses Hobby von ihm.
Grosse Freude hatte Grossvater, als er im Juli 2013 Urgrossvater wurde.
Unsere Grosseltern verbrachten trotz Krankheit viele schöne Jahre zusammen, hier in Termen und im Sommer auf seinem geliebten Rosswald.
Lieber Grossvater wir alle danken dir für alles und werden dich in bester Erinnerung behalten.

   

Marcelle Schwarz-Scheiwiller (1924-2013)

Marcelle wurde am 26. November 1924 in St. Gallen-Bruggen geboren. Als Tochter eines Stickereizeichners und einer Schneiderin wurde ihr Kreativität schon in die Wiege gelegt. Sie war 10 Jahre jünger als ihre Schwester, weshalb sie immer das Nesthäkchen blieb. So verbrachte sie in Bruggen eine unbeschwerte fröhliche Jugend.

Nach der Primar- und Sekundarschule und einer Lehre als Verkäuferin und Dekorateurin, zog es sie nach Posciavo, um italienisch zu lernen. Aber noch lieber erzählte sie aus jener Zeit, wie sie Salami, Zigaretten und Kleider aus Italien über die Bergpfade schmuggelte, und sie so ihr Taschengeld aufbesserte. Marcelle war immer abenteuerlustig.

Die Liebe zu ihrem daheim wartenden Erwin brachte sie jedoch zurück nach Bruggen, wo sie 1950 heirateten.

Das junge Paar zog nach Sitten. Da gebar Marcelle ihre gemeinsamen Kinder Patrick und Barbara. In Sitten verwirklichte Marcelle auch, zum ersten Mal, ihren Traum vom eigenen Haus und Heim.

Berufeshalber zog die Familie nach 10 Jahren wieder nach St.Gallen zurück, was Marcelle nicht abhielt gleich wieder ein Haus in Abtwil zu bauen, um ihre Familie frei, wie sie es nannte, zu gestalten.

In diesem Haus wuchsen ihre Kinder auf, Ihre verwitwete Mutter zog bei ihr ein. Später noch zwei auszubildende Pflegetöchter aus Taiwan. Eine dieser Töchter blieb ihr dann als Schwiegertochter erhalten.

Marcelle war immer die perfekte Gastgeberin. Sie bewirtete die Geschäftspartner ihres Mannes, die Freunde, Verwandten und später immer wieder die Familien ihrer Kinder.

Mit 60 Jahren war sie die treibende Kraft um nach Spanien «aus-zu-wandern» und sich ein Paradies in Javea zu bauen. Auch in Spanien waren Familien und Gäste immer willkommen um bei ihr wunderbare Ferien zu verbringen. Bei Marcelle konnten alle auftanken und gestärkt wieder in den Alltag zurückkehren. Sie hat uns gelehrt aus einem Haus ein zu Hause zu machen.

Auf Anraten ihrer Tochter zogen Erwin und Marcelle 1998 wieder in die Schweiz, ins schöne Wallis, um da ihren 4. Altersabschnitt zu verbringen. Nicht müde, sich dem neuen Heim und dem Garten zu widmen, verbrachte sie in Termen einen abwechslungsreichen Lebensabend zusammen mit Erwin, der Familie ihrer Tochter und den Besuchen ihres Sohnes und ihrer Verwandten.

Als Erwin erkrankte half sie ihn zu pflegen solange sie konnte bis zu seinem Tod vor 2 Monaten. Ihre letzte Zeit verbrachte sie, selber pflegebedürftig geworden, im Haus ihrer Tochter.

Mit Marcelle verlässt uns eine abenteuerlustige, pionierfreudige und humorvolle Frau. Sie wurde nie müde ihre Familie immer wieder mit ihrem Ideenreichtum in allen Belangen zu beraten, unterstützen und zu ermuntern. Mögen die Spuren, die Marcelle hinterlassen hat, noch lange uns bereichern.

   

Armin Erpen-Bittel (1964-2013)

Menschen, die die Berge lieben,

widerspiegeln Sonnenlicht.

Jene, die im Tal geblieben,

kennen ihre Sprache nicht.

Wir alle, die Armin Erpen kannten wissen, er war alles andere ausser gewöhnlich. Er war aussergewöhnlich menschenfreundlich,  aussergewöhnlich hilfsbereit und naturverbunden und ein aussergewöhnlicher Familienmensch.  Er stellte das Wohl der anderen stets über sein eigenes, bis er letzten Mittwoch für immer seine Augen schloss.

Geboren wurde Armin Erpen am 6. März 1964 als drittes Kind von Marie und Alfred Erpen-Walker. Zusammen mit seinen Geschwistern Bernadette, Hannelore und Xaver  erlebte er eine glückliche Kindheit in Termen. Nach der obligatorischen Schulzeit entschied sich Armin für eine Schreinerlehre im elterlichen Betrieb.  Während dieser Zeit lernte er  auf dem Rosswald eine junge Frau aus Basel kennen.  Jeannette Bittel   - sie wurde die Liebe seines Lebens.   Zusammen mit ihr lernte er schon sehr früh Verantwortung zu übernehmen. Verantwortung für ihre Tochter Natascha, die ihnen im Juli 1984 geschenkt wurde.  Um ihr Fundament zu festigen und aller Welt ihre Liebe kund zu tun, feierten sie ein Jahr später Hochzeit auf dem Rosswald.  Im Jahr darauf war das Familienglück komplett. Sohn Sascha wurde geboren.

Seine Familie bedeutete Armin alles.  Jede freie Minute wollte er mit seinen Kindern verbringen.  Wochenende für Wochenende begleitete er seine Tochter Natascha von Skirennen zu Skirennen – quer durch die ganze Schweiz.  Für Natascha war Armin  in dieser Zeit nicht nur Vater, sondern auch Servicemann und Mentaltrainer.  In den Sommermonaten  verpasste er keinen einzigen Fussballmatch von seinem Sohn Sascha. Armin freute sich mit den Junioren des FC Naters über jedes gewonnene Spiel und tröstete Goalie Sascha, wenn es einmal nicht so gut lief. Die beiden Kinder  Sascha und Natascha waren Armins ganzer Stolz.

Auch beruflich gab es in dieser Zeit einige Veränderungen. Nachdem Armin insgesamt 6 Jahre im elterlichen Betrieb gearbeitet hatte, wechselte er als LKW-Chauffeur zur Baufirma Fantoni.  1988 trat er die Stelle als Cantonnier beim Kanton Wallis an.  Nichts war ihm zu viel. Auch nicht, wenn mitten in der Nacht das Piquet-Telefon läutete, und er aufgeboten wurde,  die Schneemassen von der Simplonstrasse zu räumen.  Im Gegenteil. Armin schätze seine Arbeit im  Freien. Diesen Herbst durfte er sein 25-jähriges Dienstjubiläum feiern.

Armin war ein sehr geselliger Mensch. Seine positive Art  sprang sofort auf seine Mitmenschen über. Keine Runde, die er nicht mit seiner Fröhlichkeit anstecken konnte.  Davon können nicht nur seine Camping Freunde ein Liedchen singen.  Der Camping „ la Piodella“  im Tessin war für Armin und seine Familie eine richtige Insel zum Auftanken.  25  Jahre lang verbrachte er  dort seine Sommerferien zusammen mit seiner Frau Jeannette und seinen Kindern.

Entstanden sind wertvolle Freundschaften. Freundschaften fürs Leben.

Freundschaften fürs Leben schloss Armin auch auf der sogenannten Nora Ranch in Brigerbad, einem Treffpunkt seiner Hundesport-freunde. Die Tiere lagen Armin ebenso am Herzen wie die Menschen. Daher engagierte er sich auch für den Tierschutz.  Von 1993 bis 2002 war Armin zudem als Lawinenhundeführer im Einsatz und half bei Rettungen von Lawinenverschütteten.

In Termen nahm Armin aktiv am Dorfleben teil.  Er half mit, wann immer es jemanden brauchte, zum Beispiel bei der Organisation des Donnstigs-Jass, als dieser in Termen Halt  machte.  2008 wurde Armin in den Burgerrat gewählt, wo er  sich bis zum Ausbruch seiner Krankheit mit viel Herzblut engagierte.

Seine grösste Leidenschaft aber galt den Bergen.  Zahlreiche Wanderungen, Ski- und Schneeschuhtouren hat er zusammen mit seiner Frau unternommen.   Mit der Huwetz-Hütte oberhalb von Rosswald verwirklichte er  sich einen Traum.  Hier konnte er abschalten – hier war er ganz bei sich und seinen Bergen ganz nahe. Er selbst nannte diesen Ort sein Himmelreich. Es war sein kleines Paradies.

Doch plötzlich bekam sein Paradies Risse. Anfangs Februar 2013 diagnostizierten die Ärtze des Berner Inselspitals akute Leukämie. Ein herber Schlag für die ganze Familie. Doch Armin kämpfte. Stets an seiner Seite - seine Ehefrau Jeannette. Sie war 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche bei ihrem Mann im Spital. Mit viel Hingabe übernahm Jeannette auch die Pflege ihres Ehemannes.

Jeannette machte Armin Mut, obwohl sie selbst zu kämpfen hatte. Der Gedanke bald Grosseltern zu werden gab ihnen beiden Kraft in dieser schweren Zeit.

Plötzlich gab es wieder Hoffnung. Es brannte Licht am Ende des Tunnels. Seine Schwester Hannelore kam als Knochenmark-Spenderin in Frage und war sofort fest entschlossen ihrem Bruder zu helfen. Ende Juli fand die Transplantation statt.  Und kurz darauf, am 11. August 2013 wurde Armin für sein tapferes Kämpfen belohnt. Seine Enkelin Emma Luisa erblickte das Licht der Welt. Armin lag auf der Onkologie Abteilung im  Universitätsspital in Basel und war während der Geburt ständig im Kontakt mit seinem Schwiegersohn Philipp.

Jetzt schien sich alles zum Guten zu wenden. Anfangs September durfte Armin zurück nach Hause. In Termen konnte er erstmals seine Enkeltochter Emma in die Arme schliessen. Doch 14 Tage später musste Armin notfallmässig ins Spital und alle Hoffnungen wurden zerstört.  Mit viel Kraft und Würde hat Armin bis zuletzt gekämpft. Doch die Krankheit war stärker.  Am 23. Oktober ist Armin im Kreise seiner Familie friedlich eingeschlafen.  

Wenn sie etwas grösser ist, werden wir klein Emma erzählen, was für ein aussergewöhnlicher Mensch ihr Grosspapa  war.

   

Erwin Schwarz (1926-2013) 

Erwin wurde am 25.Okt.1926 den Eltern Albert und Frieda Schwarz in Winkeln St.Gallen geboren. Da verbrachte er zusammen mit seiner Schwester Friedel eine glückliche Kindheit. Als ausgebildeter Feinmechaniker zog es ihn nach Zürich um dort sein Studium am Abendtechnikum zu beenden.
1950 heiratete er seine Jugendliebe Marcelle Scheiwiller , seine grosse Stütze und Beraterin. Zusammen zogen sie nach Sitten wo Erwin bei der National arbeitete und Marcelle ihre gemeinsamen Kinder Patrick  und Barbara gebar.
Die Familie kehrte dann 1960 wieder in die Heimat nach Abtwil, St.Gallen zurück.   Erwin profilierte sich bei der Forster Arbonia anfänglich als Vizedirektor der Küchenproduktion und - Verkauf und später als Direktor des Stahlwerkes Arbonia Forster.
An seinem Wohnort in  Abtwil setzte er als Parteipräsident der CSP, und später als Kantonsrat viele Projekte um und kämpfte um das Wohl der Allgemeinheit und um Fortschritt in der Gemeinde.
Nach seiner Pensionierung zog es ihn in den Süden nach Spanien. Da lebte er mit Marcelle 13 Jahre lang ein sonniges aber auch pionierhaftes Leben. Als Präsident des Club Suizo in Javea beriet er die Auslandschweizer in Spanien und  half ihnen in seiner diplomatischen, tatkräftigen Art im Umgang mit den spanischen Behörden. Erwin und seine Marcelle waren Anlaufstelle und  Feriendomizil für ihre Kinder mit Familien und ihre Geschwister und Freunde.
Die letzten 15 Jahre verbrachte Erwin mit seiner Marcelle in der Nähe seiner Tochter Barbara wo er Haus und Garten im Schuss hielt.
Der Kreis schliesst sich so wieder in seinem geliebten Wallis.
Wir trauern um meinen lieben Mann, unsern sorgenden Vater, Berater, Organisator, Anlaufstelle für Familie und Freunde. 

   

 

Melanie Chirie (1915-2013)
Melanie wurde am 24. Mai 1915 als viertes von 5 Kindern des Occhlerio und der Alina geb. Eckert in Termen geboren.Vater Occhlerio war im Jahre 1919 als Mineur früh im Gringji in der Schiefercarriere verunglückt und gestorben. Dieser frühe Tod des Vaters prägte das Leben der ganzen Familie nachhaltig.
Nach der Primarschule in Termen absolvierte Melanie eine Lehre als Schneiderin beim Schneidergeschäft Rovina an der Rhonesandstrasse in Brig. Melanies Stolz über Jahre waren ihre selbstgeschneiderten Kleider, bis ins hohe Alter legte Melanie Wert auf ein gepflegtes Erscheinen. Der Lebenserwerb als Schneiderin war jedoch zu karg. Sie entschloss sich, wie damals so häufig, die Lehre als Saaltochter im Service zu beginnen. Diese Lehre im Service führte sie zum Hotel Belvedere auf der Furka um dann für Jahre in Bern im Schweizer- und Bernerhof zu arbeiten.
Nachdem Ihre Mutter Alina erkrankte, kam Melanie zurück nach Termen um Ihrer Mutter und ihrem Bruder Hugo den Haushalt zu führen. Als dann Mutter Alina 1958 gestorben war, blieb sie, ledig, wie sie war, in ihrem Heim in Termen und führte auch Hugo bis zu seinem Ableben 2006 den Haushalt. Nach dem Tode ihres Bruders lebte sie relativ selbständig in ihrer Wohnung am Kirchweg. Mit Hilfe ihrer zwei Neffen und Nichte, sowie der Spitex konnte Melanie ihre kleine Selbständigkeit bis ins hohe Alter behalten. Körperlich gesund bereitete ihr gelegentlich ihre psychische Konstitution Probleme. Ihre einzige Abwechslung über Jahre war der Besuch ihrer Neffen und Nichte, sowie des Pfarrers und der Schwester mit dem Spenden der Hl. Kommunion.
Die Abgeschiedenheit und gewollte Einsamkeit in ihrem Heim sowie das hohe Alter prägten auf die Dauer ihren Charakter und ihre Psyche, so dass sie im Alter entsprechende medizinische Hilfe benötigte. In der Alterswohnung "Sunnuschii" in Guttet-Feschel konnte Melanie unter vorbildlicher Betreuung ihre letzten Jahre in Ruhe und innerer Zufriedenheit verbringen. Mit Melanie stirbt der letzte Spross der Familie Chirie.
Melanie, mit ihren Ecken und Kanten, mit ihren uns bekannten Gewohnheiten ist gegangen - zurück in die ewige Heimat zu ihren Eltern, Brüdern und Schwestern. Gott gebe Ihr da die ewige Ruhe.

   

 

Martin Ludi-Heinzen (1945-2013)

Martin Ludi wurde am 28. November 1945 geboren. Zusammen mit drei Brüdern und einer Schwester wuchs er in Visp auf.

Nach der Schule machte er in der Lonza eine Lehre als Mechaniker. Später liess er sich als Programmierer weiter bilden. Er war einer der ersten in der PC-Welt der Lonza. Bis zu seiner Pensionierung machte er die rasante Entwicklung dieses Mediums mit.

Weil Papa Ludi Präsident des EHC Visp war, wuchsen die Ludibuben mit diesem Sport auf. Martin spielte in der ersten Mannschaft des EHC Visp und später in Zermatt. Er war Trainer der Junioren in Visp.

Am 6.September 1969 heiratete er Renata Heinzen. Die Söhne Christian und Adrian machten die Familie komplett, die Martin alles bedeutete. Besondere Freude hatte er an den fünf Enkelkindern. Für sie nahm er sich immer Zeit.

Seine handwerklichen Fähigkeiten setzte er in seiner Freizeit um. Am Haus, das er zusammen mit seinem Bruder in Termen baute, wurde immer wieder umgebaut und verschönert. Viele Möbel baute er selber.

Gerne waren Ludis auf Reisen. Der Besuch bei seinem Sohn Adrian in China war ein Höhepunkt.

2010 machte sich eine schwere Krankheit bemerkbar. Martin kämpfte und verlor. Am 10. August ist er daheim für immer eingeschlafen.

   

Peter Bärenfaller-Furrer (1937-2013)

Dankbar schauen wir zurück auf das Leben von Peter Bärenfaller-Furrer. Sicherlich werden da bei Ihnen, die Sie den Verstorbenen gekannt haben, ganz unterschiedliche Erinnerungen wach, Bilder, Gespräche, Erlebnisse, bestimmte Gesten oder Redewendungen ... In Ihnen allen lebt ein Teil von Peter Bärenfaller fort und all Ihre Erinnerungen zusammengetragen, würden sich zusammenfügen zu einem grossen Bild seines Lebens.

Ein Leben, das am 18. November 1937 hier in Termen begann. Nach der obligatorischen Schulzeit war Peter in einem Sprachaufenthalt im Kollegium Marinach. Vor seiner Ausbildung bei der Polizeischule verbracht er drei Jahre bei der Grenzwacht. Den Dienst bei der Kantonspolizei Wallis verrichtete Peter bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1995.

Seid dem hatte er mehr Zeit seinen Hobbys nachzugehen. Heute können wir Peters Drechsler- und Schnitzerarbeiten bewundern. Mit viel Engagement pflegte er seinen Garten und war gerne an der frischen Luft auf dem Rosswald, beim Wandern und beim Skifahren.

Peter heiratet 1967 Carolina Furrer aus Staldenried. Ihr Sohn Marco und dessen Frau Carmela schenkten den stolzen Grosseltern zwei Enkelkinder, Lia und Fabia.

Leider konnte Peter Fabia, welche vor drei Wochen geboren wurde, nicht mehr kennenlernen.

Peter ging es seit einer Lungenembolie im Februar immer schlechter. Letzten Dienstag musste er nach einem kleinen Schlaganfall ins Spital Sitten, wo er am 30. Juni 2013, nach einem Herzstillstand, sein Leben in die Hand unseres Schöpfers zurückgeben konnte.

   

Franz-Josef Imhasly

Franz-Josef Imhasly (1948-2012)

Franz-Josef wurde am 4. Juni 1948 als drittes von elf Kindern der Familie Franz und Hedwig Imhasly-Perren in die Wiege gelegt. Seine Kindheit verbrachte er im Fieschertal, wo er strenge aber schöne Jugendjahre erlebten durfte. Bereits mit 15 Jahren verliess er sein geliebtes Fieschertal und ging nach verschiedenen Stationen in den Neuenburger-Jura, um dort seine Lehr- und Wanderjahre zu absolvieren.

Als 1969 die Stelle in der Sennerei-Genossenschaft von Termen frei wurde, zog es ihn zurück in die Heimat und hier begann seine Arbeit als Dorfkäser. Hier lernte er auch Christine Walker kennen, mit welcher er 1973 vor den Traualtar trat. Der glücklichen Ehe entsprossen die drei Kinder Isabelle, Ralf und Heinz. Die Familie nahm ihren Wohnsitz in Termen, wo Franz-Josef während 22 Jahren die Sennerei führte. Sein Käse war weithin geschätzt und beliebt und manch ein Termer erinnert sich sicher noch daran, wie Franz-Josef ihnen als Kinder „Chäsbord“ gegeben hat.

Sein Beruf erfüllte ihn mit Stolz und Käser war er mit Leib und Seele. Für ihn war die Tätigkeit als Käser Berufung und nicht nur Broterwerb. Daher war es für ihn ein ziemlicher Schlag, als er aus gesundheitlichen Gründen seine geliebte Beschäftigung aufgeben musste. Nichts desto trotz stellte er sich der neuen Herausforderung und trat im Sommer 1991 eine Stelle bei der damaligen Furkabahn an. Später wechselte er dann zur SBB.

Ein langersehnter Traum ging für ihn und seine Familie in Erfüllung, als sie 2006 auf dem Rosswald eine Ferienwohnung erwarben. Fortan war Franz-Josef mit seiner Familie in jeder freien Minute dort anzutreffen und er konnte seinen Hobbys frönen. So war er häufig in der Natur, beim Wandern oder auch beim Ski fahren anzutreffen; fand immer wieder Zeit für einen Schwatz und war glücklich, wenn er seinen Sohn Ralf auf die Jagd begleiten konnte. Zu einem Jass sagte er nie nein und gemütlichem Zusammensitzen war er ebenfalls nicht abgeneigt. Überhaupt fühlte er sich in der Gesellschaft und bei seiner geliebten Familie am wohlsten. Seine Kinder unterstützte er, wann immer es ihm möglich war und oft war er mit seiner Frau Christine im Garten anzutreffen und half ihr tatkräftig mit.

Die Gesundheit machte ihm jedoch länger je mehr zu schaffen. Unverhofft musste er am 1. Dezember ins Spital von Sitten eingeliefert werden. Am 27. Dezember liess es sein Gesundheitszustand zu, dass man ihn ins Spital von Brig verlegen konnte.

Die Adventszeit war angebrochen. Jedoch kam durch Franz-Josef‘s Spitalaufenthalt weder für ihn, noch für seine Familie Weihnachtsstimmung auf. Noch in den letzten Tagen vor seinem Tod beklagte er sich darüber, noch kein Weihnachtslied gehört zu haben und dies machte ihn sehr betroffen.

Als drittes Kind der Familie Franz Imhasly kam Franz-Josef zur Welt. Nachdem ihm bereits zwei seiner Brüder im Tod vorausgegangen sind, hat sich nun –wiederum als drittes Kind dieser Familie – sein Lebenskreis am 29. Dezember 2012 geschlossen.

Seinem Wunsch, noch mal in die heimische Stube zu sitzen, konnte leider nicht mehr entsprochen werden und sein Wunsch ein Weihnachtslied zu hören, mussten wir an seinem Sarg erfüllen.

   

Karl Erpen (1931-2012)

Erpen Karl wurde am 06. August 1931 in Termen als Sohn der Josefina und des Benjamin geboren. Dort erlebte er eine arbeitsreiche Kindheit. Ungefähr mit 15 Jahren erkrankte er an Tuberkulose. In der Folge musste er 2 ½ Jahre in einem Sanatorium in Leysin weilen, damals gab es noch keine Tuberkulostatika, so dass die Sonne ihn heilen musste. Nach Entlassung aus der Klinik starb sein Vater an eine Herzkrankheit.

Karl durchlief in der Folge eine Gärtnerlehre und übte diesen Beruf während ca. 15 Jahren aus.

Mitte der Sechziger Jahre ereilte ihn wieder die Tuberkulosegeisel, wobei ihm damals eine Niere entfernt werden musste. In den folgenden Jahren war er über weite Strecken arbeitsunfähig.

Bei besserer Gesundheit arbeitete Karl an der Tankstelle Stoffel und Ambiel in Visp. Während der ganzen Zeit wurde er unterstützt durch seine liebe Mutter, die er aber 2000 ebenfalls verlor. Dieser Verlust erfüllte ihn mit grosser Trauer. Aber auch in der Folge bewältigte er sein Leben gut, wobei er durch seine Schwestern und auch seine Brüder tatkräftig unterstützt wurde.

Vor einem Jahr erkrankte Karl an einem Darmkrebs, an dessen Folgen er nun am 17. November 2012, genau zur Zeit des Gedenkgottesdienstes seiner Eltern, gestorben ist.

Er möge ruhen im Frieden und im Lichte Gottes.

   

Arnold Wegener (1948-2012)

14.06.1948 – 05.10.2012

Herr Wegener verstarb nach einem Herzinfarkt. Er war verheiratet mit Frau Ursula Maria geborene Ott aus Naters. Herr, gib ihm die ewige Ruhe.

   

Werner Bärenfaller-Biderbost (1922-2012)  
Werner Bärenfaller-Biderbost wurde am 27. Februar 1922 als drittes von sechs Kindern seinen Eltern Wilhelm Bärenfaller und Kresenzia, geborene Meyenberg in Termen in die Wiege gelegt.

Bereits früh, im Alter von 21 Jahren, verlor Werner seinen Vater.

In Brig absolvierte er eine Malerlehre und fand 1952 eine Anstellung  als Festungswächter in Graubünden.

Am 25. November 1954 vermählte sich Werner mit Olga Biderbost von Filet. 1958 kehren sie ins Wallis zurück. 1959 nehmen sie Madlen als Pflegetochter bei sich auf. 1971 wird Tochter Christine geboren.

Werner war in verschiedenen Vereinen als Mitglied aktiv und war auch mehrere Jahre im Gemeinderat tätig.

Den Sommer verbrachte er gerne in seiner Alphütte im Tunetsch.

Nach seiner Pensionierung 1987 konnte er sich seinen Hobbies,  den Schafen und dem Garten widmen.

Am 4. September 1990 verstarb seine Ehefrau Olga.

Werner war ein liebevoller Vater und Opa. Seinen Lebensabend verbrachte er bis Ende letzten Jahres in seinem Heim in Termen. Seit Anfang dieses Jahres wohnte er bei seiner Tochter in Ried-Brig wo er am Donnerstag friedlich entschlafen ist.

   

Prosper Anthamatten-Fux (1944-2011)
Prosper wurde am 1. Januar 1944 den Eltern Edmund und Marie geb. Zumturm in Binn geboren. Mit seinen Eltern, den vier Brüdern und einer Schwerster verbrachte er die Kinder und Jugendjahre in Binn. Nach der Schulzeit arbeitete er mit seiner Schwester im landwirtschaftlichen Betrieb. Im Winter watete er mit dem Tschifferli zu Fuss durch den Schnee nach Ernen, wo er die Post für die Binner holte. Im Sommer arbeitete er als Hirt und Senn auf der Alpe.
Prosper liebte die Berge und die Natur. Seine grösste Leidenschaft waren die Bergkristalle, die er von schier jeder Tour mit nach Hause brachte. Seine Vitrinen zeugen heute noch davon.
Später war Prosper in Zermatt als Pistenarbeiter tätig.
In Zermatt lernte Prosper im März 1968 seine zukünftige Frau Lilly kennen, so blieb er dann auch in den Sommermonaten in dem Ferienort: Im Sommer auf der Gornergratbahn, im Winter als Rettungschef auf den Skipisten.
Seine Frau schenkte ihm drei Kinder, Claudio, Stefan und Manuela. Claudio verstarb schon im Jahre 1981.
Im Januar 1976 fand Prosper Arbeit bei der Lonza AG. 1982 liess sich die Familie in Termen nieder, wo Lilly das Restaurant  Saflisch 17 Jahre lang führte.
Der schlechte Gesundheitszustand machte für Prosper 1998 einen dreimonatigen Spitalaufenthalt nötig, was ihn 2004 zur frühzeitigen Pensionierung zwang.
Seinem liebsten Hobby, dem Strahlen konnte er nun nicht mehr nachgehen, doch sah man ihn täglich mit seinem Hund Quinzy spazieren und in seinem selber eingerichteten Carnotzett schwelgte er beim Betrachten seiner Sammlung in den Erinnerungen aus seinen Bergtouren. Oft war z’Proschpi auch auf „Garten“ anzutreffen.
Vor 2 ½  Jahren verschlechterte sich sein Gesundheitszustand zusehends. Seine Frau Lilly pflegte ihn bis an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. So wurde der Eintritt ins Alters- und Pflegeheim Santa Rita für Prosper unumgänglich. Auch hier erfreute er sich sehr guter Pflege und genoss die Besuche seiner Frau, seiner Kinder und seinem ganzen Stolz, den Enkelkindern.
Und doch, wurde es für Prosper zu viel.

 

Alfred Roten-Pfammatter (1916-2011)
Am 28. November 2011 verstarb Alfred Roten-Pfammatter, Sohn des Leo und der Anna Maria. Alfred, genannt Fritz, wurde am 02. April 1916 in Termen geboren. Mit seiner Frau Marie und seinen Kindern lebte er in der Binna. Im Juli 2008 verstarb seine Frau Marie. Dank der guten Betreuung durch seine Kinder, Enkel und der Spitex durfte Alfred bis zu seinem Tod in seinem Heim leben.

Herr, gib ihm die ewige Ruhe!

 

Peter Escher-Schwery (1957-2011)
Peter wurde am 05. Januar 1957 als drittes Kind den Eltern Kaspar und Paula geborene Wirthner in Termen geboren. Seine Kinder- und Jugendzeit verbrachte er in Termen. 1979 heiratete er Ruth Schwery aus Ried-Brig. Der Familie wurden zwei gesunde Söhne geschenkt: Damian und Roger. Im Dezember 2005 wurde Peter Grosspapa von Daniel. Seine Freizeit verbrachte er am liebsten auf dem Rosswald am Skifahren oder in Mittubäch. Peter starb am Freitag, 26. August 2011 unerwartet an einem Herzversagen. Wohl schmerzt uns Dein Abschied tief, es ist traurig Dich zu missen! Allein der Nächste der Dich rief, wird das Warum am besten wissen.

 

Klara Zerzuben (1914-2011)
Klara wurde als älteste Tochter des Augustin und der Hedwig geborene Eckert am 1. Januar 1914 in Termen geboren. Sie ist mit ihren 7 Geschwistern im Chriesiloch aufgewachsen. Während den Sommermonaten zog es Klari immer auf die Alp in den Eisten oder auf den Rosswald. Die letzten Lebensjahre verbrachte Klari im Altersheim Englischgruss wo sie am Nachmittag des 16. Juli 2011 friedlich eingeschlafen ist.

   

Diego Walker (1991-2011)
Diego Walker wurde seinen Eltern Marianne und Urban Walker-Guntern am 01. Februar 1991 als zweites von drei Kindern in die Wiege gelegt. Seine Kinder- und Jugendjahre verbrachte er in Termen. Im Winter war er viel auf dem Rosswald anzutreffen.
Nach der obligatorischen Schulzeit ging Diego ins Unterwallis um die französische Sprache zu erlernen, die ihm später in seinem Traumberuf in der Tourismusbranche hätte nützlich sein sollen. Um erste Erfahrungen in seinem Traumberuf zu sammeln arbeitete er während der Sommermonate in verschiedenen Gastronomiebetrieben. Hier entdeckten die Arbeitgeber sein Talent, schrieben sie ihm in Saas-Fee doch in sein Arbeitszeugnis: „Ein Gewinn für die internationale Hotelerie und Gastronomie.“ Diego genoss die Zeit in seiner Familie und mit seinem Freundeskreis. Alle schätzten seine aufgestellte, fröhliche Art, mit der er vielen ein Lächeln in manchmal dunkle Stunden zu zaubern vermochte. Diego engagierte sich in der Ministrantenarbeit und als Lektor in der Pfarrei Termen.
Von dem Sorgenrucksack, den er schon längere Zeit mit sich herumschleppte ahnte niemand etwas. Am 25. Juni drückte ihn dieser Sorgenrucksack so sehr zu Boden, dass er einen Ausweg nur noch im Tod sah. Möge Gott seine dunklen Stunden mit Licht füllen und ihm ewiges Leben schenken, das er ihm bei der Taufe zugesagt hat.

Marie Amrein-Roten (1924-2011)
Marie Amrein-Roten wurde ihren Eltern Johann und Josepha, geb. Lauwiner am 27.11.1924 als drittes von fünf Kindern in die Wiege gelegt.
Am 18. Juni 1949 gab sie Auxilius Amrein das Ja-Wort für den Bund des Lebens. Ihrer Ehe entsprossen sechs Kinder.
Trotz zahlreicher Schicksalsschläge verlor Marie nie ihren Humor und verstand es, das Leid anderer mitzutragen. Ihren Lebensabend verbrachte Marie im Alters- und Pflegeheim Santa Rita in Ried-Brig. Auch hier schätzten die Heimbewohner ihre gesellige Art, trug sie doch oft zur allgemeinen Erheiterung bei. Im Altersheim durfte sie erfahren, wie sehr sie dann selber von Verwandten und Bekannten getragen wurde. Sie durfte sich über zahlreiche Besuche freuen.
Am 29. Januar 2011 verstarb Marie Amrein-Roten. Möge Gott ihr ein Wiedersehen schenken mit allen, die ihr im Tod vorausgegangen sind.

H.H. Johannes Juraitis (1926-2010)
Johannes Juraitis wurde am 12. Mai 1926 im litauischen Alvitas als Sohn des Anton und der Ursula Juraitis-Arminas geboren. Seine Jugendzeit fiel in die Wirren des 2. Weltkrieges, was zur Folge hatte, dass er seine Heimat nach der Matura im Jahre 1944 verlassen musste. Johannes Juraiatis begann sein Philosophiestudium in Eichstätt, wechselte dann nach Rom, wo er das Theologiestudium 1955 mit dem Doktorat abschloss. 1950 wurde er zum Priester geweiht. 1951 kam Dr. Johannes Juraitis ins Wallis, wo er die Seelsorge in der Pfarrei Ferden, später in Gluringen übernahm. 1964 wurde er Burger von Gluringen.
Bald darauf unterrichtete er als Theologieprofessor bei den Mariannhillern in Brig, danach wirkte er am Priesterseminar in Sitten. Von 1971-1991 unterrichtete er Philosophie am Kollegium in Brig. Nach seiner Pensionierung stelle er seine Fähigkeiten als Philosophieprofessor im Priesterseminar seiner Heimat in Litauen zur Verfügung.
Seinen Lebensabend verbrachte er in seinem Heim in Termen, wo ihn sein Schöpfer am 30. Oktober 2010 zu sich rief. Der Beerdigungsgottesdienst fand in der Pfarkirche von Brig statt. Seine Urne wurde in Gluringen beigesetzt. Das ewige Licht leuchte ihm!  

Elsa Kummer-Erpen (1938-2010)
Elsa Kummer-Erpen wurde am 29. Juli 1938 ihre Eltern Anton und Maria, geb. Näfen in die Wiege gelegt. Sie wuchs in Termen auf und arbeitete nach ihrer Schulzeit als Verkäuferin im Konsum in Termen. Am 22.05.1961 gab sie Peter Kummer das Ja-Wort für den Bund des Lebens. Ihrer Ehe entsprossen die beiden Söhne Adi und Egon.
Elsa war ganz für ihre Familie da. Ihnen schenkte sie ihre Liebe und Fürsorge.
Am 19. Oktober 2010 starb sie unerwartet an einem Herzversagen. Möge Gott sie mit seiner Liebe umfangen.

Luca Kuonen (1999-2010)
Luca Kuonen wurde seinen Eltern Stefan und Stephanie, geb. Reuss am 28. Februar 1999 als jüngstes von drei Kindern in Saas-Grund in die Wiege gelegt. Zusammen mit seinen beiden Schwestern Jasmin und Sarah, die ihn gerne verwöhnten, wuchs er in einer glücklichen Familie auf.
Als Luca vier Jahre alt war, zog die Familie für ein Jahr nach Termen bevor sie nach Saas-Fee umzog. Luca war ein wissensdurstiger Junge, den alles brennend interessierte, was mit Entdecken, Berechnen und Erforschen zu tun hatte. An seinem Hang zum Experimentieren zeichnete sich sein Berufswunsch als Ingenieur oder Physiker ab.
Gerne verbrachte Luca Zeit bei seinen Verwandten in Termen, auch das letzte Wochenende seines Lebens. Am 4. Oktober 2010 verschied Luca. Der Beerdigungsgottesdienst fand in Saas-Fee statt. Es war Lucas Wunsch, auf dem Friedhof in Termen beigesetzt zu werden.
Möge Gott ihm den ewigen Frieden schenken!

Agnes Eyer-Erpen (1955 - 2010)

Agnes Eyer-Erpen wurde ihren Eltern Johann und Alina, geb. Bittel als ältestes von 6 Kindern am 07. April 1955 in Termen in die Wiege gelegt. Zusammen mit ihren Geschwistern verbrachte sie in Termen ihre Kinder- und Jugendzeit. Agnes erlernte den Beruf einer Lehrerin, den sie während 10 Jahren in Termen ausübte. Am 22. Juli 1978 schloss sie mit Stefan Eyer den Bund fürs Leben. Am 29. September 2010 holte sich der Schöpfer des Lebens zu sich heim. Möge Agnes die Vollendung ihres Lebens in Gott finden.

 

Marie Pfammatter-Britsch (1930 - 2010)

An Christi Himmelfahrt, dem 13. Mai 2010 verschied Marie Pfammatter-Britsch.   Marie Pfammatter-Britsch wurde am 6. Juni 1930 als Tochter von Josef Britsch und Magdalena geb. Erpen in Termen geboren. Am 5. November 1956 gab sie Anton Pfammatter das Jawort für den Bund des Lebens. Den Kindern Christian und Liliane war sie eine gute Mutter. Schwer traf sie der Tod ihres Gatten im Jahre 2009. Marie beteiligte sich aktiv am Dorfleben. Während vieler Jahre war sie Mitglied des Gesangvereins Termen. Nach dem Tod ihres Gatten ging es ihr gesundheitlich zusehends schlechter. Der Schöpfer hat sie am 13. Mai 2010 zu sich heimgerufen. Am 18. Mai 2010 haben wir Marie Pfammatter-Britsch auf dem Friedhof in Termen beigesetzt und im Gedächtnisgottesdienst vom 20. Mai 2010 konnte die Dorfbevölkerung von ihr Abschied nehmen. Möge Gott ihr ewiges Leben schenken.

 

Bertha Schalbetter-Luggen (1913 - 2010)

Bertha Schalbetter-Luggen wurde am 9. März 1913 als Tochter der Familie Johann und Luise Luggen-Bärenfaller geboren. Als letztes Kind brachten ihre Eltern sie in die Pfarrkirche nach Glis, wo sie das Sakrament der Taufe empfing. Einen Monat später errichtete der Bischof in Termen eine eigenständige Pfarrei. Bertha wuchs mit ihren beiden Brüdern auf und besuchte die Schule in Termen. Sie war mit handwerklichen Fähigkeiten begabt und entwickelte sich durch den Besuch verschiedener Kurse zu einer guten Schneiderin. Auf der Alpe Tunetsch, wo ihre Familie Landwirtschaft betrieb, lernte sie den Grengjer Hirten Walter Schalbetter kennen. In der Pfarrkirche von Termen gaben sich die beiden am 23. Mai 1942 das Jawort. Sechs Kindern, vier Söhnen und zwei Töchtern, schenkte Bertha das Leben. Sehr hart traf sie der Tod ihres ältesten Sohnes Andreas, der im Jahre 1955 durch einen tragischen Unfall im Alter von 12 Jahren sein Leben verloren hat. Das Leben der Familie von Bertha und Walter war geprägt von der Landwirtschaft. Wie Nomaden es zu tun pflegen, zogen sie im Frühjahr auf den Tunetsch, zurück nach Termen, dann hinauf auf den Rosswald, hinein in die Stafelalp und im Herbst musste der ganze Weg wieder in umgekehrter Richtung gegangen werden. Mit zunehmendem Alter wurde das Leben immer gemächlicher. Zusammen mit ihrem Gatten wohnte Bertha in der Leischa und schätzte den Kontakt mit Nachbarinnen und Nachbarn. Im Jahre 2000 verstarb ihr Gatte Walter und Bertha zog auf den Biel zu ihrer Tochter Martha. Ihr erfülltes Leben ging am 15. April 2010 nach 97 Jahren zu Ende. Gott schenke ihr jetzt den ewigen Frieden.

Vreni Erpen (1965 - 2010)

Völlig überraschend und unversehens musste Vreni Erpen aufbrechen und dieses Leben verlassen. Auf Wunsch der Angehörigen verzichten wir auch an dieser Stelle auf einen eigentlichen Lebenslauf und rufen lediglich en par wenige Daten in Erinnerung. Vreni Erpen ist am 9. Mai 1965 geboren als Tochter des Johann und der Alina Erpen-Bittel. Sie war ein stiller aber durchaus humorvoller Mensch. Sie ist ihren Lebensweg gegangen und hat auf diesem Weg Höhen und Tiefen erlebt. Sie hat all das, was ihr begegnet ist, angenommen, auch die Begegnung mit ihrem Tod am 11. Januar 2010. Gott möge ihr jetzt seine ewige Ruhe schenken.    

Martha Pierig-Bärenfaller (1919 - 2010)

Martha Pierig-Bärenfaller wurde den Eltern Wilhelm und Crescentia Bärenfaller, geb. Meyenberg am 13.11.1919 in die Wiege gelegt. Zusammen mit ihren 6 Geschwistern verbrachte sie hier in Termen ihre Kinder-, Schul- und Jugendzeit.

Bei ihrer Mutter absolvierte sie die Schneiderlehre. Hier in Termen lernte sie auch Oswald Pierig kennen, mit dem sie am 04. Mai 1944 in Sachseln den Bund fürs Leben schloss. Ihrer Ehe entsprossen fünf Kinder: Therese, Gerhard, Herbert, Richard und Erika. Auch die Enkeltochter Josiane durfte – umgeben von Marthas mütterlicher Art – bei ihr aufwachsen.

Bis im Jahre 1954 führte sie in Termen ein Lebensmittelgeschäft. Zusammen mit ihrem Gatten Oswald bauten sie dann auf dem Rosswald eine Gaststätte, die die beiden mit vollem Elan betrieben. Die Gäste schätzten ihre mütterliche und grosszügige Art sehr.

Während dieser Zeit auf dem Rosswald versah sie dort ab dem Jahr 1973 viele Jahre lang den Sakristanendienst. Im Jahre 1967 starb ihr Gatte Oswald viel zu früh an einer heimtückischen Krankheit. Gewohnt anzupacken, führte Martha den Gastbetrieb bis im Jahre 2000 unter Mithilfe von Gerhard und seiner Familie weiter.

Im Jahre 2000 erwarb ihr Sohn Gerhard mit seiner Familie den Gastbetrieb. Dank ihrer robusten Gesundheit half Martha bis zum Ende der Sommersaison im Jahre 2008 im Restaurant mit. Am 30. Oktober 2008 erlitt sie einen Schlaganfall, der einen Spitalaufenthalt unumgänglich machte. Im Februar 2009 zog sie ins Alters- und Pflegeheim Santa Rita nach Ried-Brig.

Schwer traf sie der Tod ihrer beiden Söhne, Richard im Jahr 2000 und Gery im letzten Jahr. Am 11.01.2010 konnte Martha nach einem erfüllten Leben im 91. Altersjahr zu ihrem Schöpfer heimkehren.  

 

Margrith Welschen-Kuonen (1920-2009)

Margrith Welschen-Kuonen wurde am 6. November 1920 als Tochter des Emil und der Maria Kuonen-Erpen hier in Termen geboren. Zusammen mit ihrer einzigen Schwester Agnes verbrachte sie ihre Kindheit und ihre Jugendzeit hier in Termen und half in der elterlichen Landwirtschaft mit.

Als junge Frau lernte sie den aus Rom zurückgekehrten Schweizer Gardisten Adolf Welschen kennen. Adolf war 22 Jahre älter als sie selbst. Für Margrith war das kein Hindernis mit ihm am 5. November 1942 den Bund der Ehe zu schliessen. Drei Söhnen – Mario, Emil und Stefan – schenkte sie das Leben. Ihnen und der Pflegetochter Käthy war Margrith eine gute und liebe Mutter.

50jährig geworden verlor sie 1970 ihren Ehemann Adolf durch den Tod. Seither lebte sie verwitwet in ihrem Haus hier in Termen. Margrith war ein geselliger Mensch. Sie nahm aktiv am Dorfleben teil und unternahm immer wieder auch kleinere Reisen. Sie pflegte ihren Garten, freute sich an den Blumen und verbrachte viel Zeit auch mit Handarbeiten.

In den letzten Jahren musste sie immer kürzer treten. Die Probleme des Alters gingen auch an ihr nicht vorüber. So zügelte sie im April 2008 ins Altersheim Santa Rita nach Ried-Brig. Schwer traf sie dann der Tod ihres Sohnes Emil. Ihr Lebensmut und ihr Lebenswille nahmen seither immer mehr ab. Am 4. Adventssonntag, 20. Dezember 2009 durfte sie friedlich einschlafen und heimkehren zu Gott. Er möge ihr ewige Ruhe schenken.  

Gertrud Oggenfuss-Thomann (1916-2009)

Gertrud Oggenfuss-Thomann wurde als jüngstes und einziges Kind von Sophie und Friedrich Thomann-Dohner am 16. November 1916 im aargauischen Ennetbaden geboren. Hier wuchs sie mit ihren 8 zum Teil schon erwachsenen Halbgeschwistern in einfachen Verhältnissen auf. Den Vater verlor sie schon mit 16 Jahren. Die ganze Last der Familie hatte nun ihre Mutter zu tragen.

Schon in allerfrühester Jugend hat Trudi die Freude am Klavierspiel entdeckt. Bis fast an ihr Lebensende ist Trudi diesem Hobby treu geblieben. Auch im Altersheim hat sie noch oft mit ihrem Spiel der Familie, den Mitbewohnern und dem Personal Freude bereitet und in dunkleren, einsameren Stunden auch für sich frischen Mut gefasst.

Nach der obligatorischen Schulzeit und einem Welschlandjahr erlernte Trudi den Beruf einer Verkäuferin. In Nussbaumen lernte sie ihren zukünftigen Gatten, Alfred Oggenfuss kennen. Am 18. August 1945 gaben sich Gertrud und Alfred das Ja-Wort für den Bund des Lebens. Ihrer Ehe entsprossen drei Kinder: Margrit, Walter und Eugen.

Nach der Pensionierung von ihrem Mann vor 22 Jahren hat sich das Leben von Gertrud Oggenfuss noch einmal drastisch verändert. Sie nahmen Wohnsitz in Termen, wo ihr Sohn Eugen mit seiner Familie eine Landwirtschaft betreibt. Hier verbrachten Alfred und Trudi noch viele schöne Jahre. Sie halfen im Landwirtschaftsbetrieb mit und genossen später den wohlverdienten Lebensabend.

Nach dem Tod von Alfred hat sich Gertrud im Altersheim Santa Rita in Ried-Brig erstaunlich gut eingelebt. Ihr frohes Gemüt und ihre Zuversicht waren für alle, die sie kannten ein grosser Gewinn. Am 14. Dezember ist Gertrud nach kurzer Krankheit sanft und zufrieden eingeschlafen. Möge Gott sie in seiner Liebe bergen.  

 

Vikotrine Burgener-Bieler (1920-2009)

In einer würdigen Feier haben wir am 12. Dezember 2009 Abschied genommen von Viktorine Burgener-Bieler. Im Alter von 89 Jahren ist sie am Fest Maria Empfängnis am 8. Dezember 2009 nach kurzem Aufenthalt im Alters- und Pflegeheim Santa Rita in Ried-Brig verstorben. Ihrem Wunsch entsprechend verzichten wir auch  an dieser Stelle auf einen eigentlichen Lebenslauf. Wir beschränken uns auf die Daten, welche im Sterbebuch der Pfarrei an Viktorine erinnern. Sie wurde am 16. Juni 1920 als Tochter des Moritz und der Crescentia geb. Kuonen in Termen geboren und am 22. April 1961 schloss sie mit Hans Burgener den Bund der Ehe.

Das Leben von Viktorine war bestimmt von ihrer Arbeit im Haushalt für ihre ledigen Geschwister und in der Mitarbeit in der Landwirtschaft. Geprägt war sie auch von einer echten katholischen Spiritualität. Religion und Glaube standen im Leben von Viktorine ganz oben. Nun darf sie im Reich Gottes ausruhen von den Mühen ihres Lebens.  

 

Olga Ambord-Bärenfaller (1925-2009)

Olga Ambord-Bärenfaller erblickte am 15. Juli 1925 hier in Termen als Tochter des Viktor Bärenfaller und der Luise, geb. Schumacher das Licht der Welt. Mit ihrem älteren Bruder Ernst wuchs sie hier in Termen auf. Nach der Schulzeit arbeitete Olga in der Teigwarenfabrik in Brig und aushilfsweise in einem Restaurant in Grengiols. Dort lernte sie ihren zukünftigen Gatten, Arnold Ambord kennen und lieben. Am 25. November 1950 schloss sie mit ihm den Bund fürs Leben. Das Paar nahm in Grengiols Wohnsitz, wo es im Jahre 1955 im Wiler Bädel ein Eigenheim erbaute. Als Nebenerwerb betrieb das junge Paar eine Landwirtschaft.

Ihrer Ehe entsprossen fünf Kinder: Doris, die Zwillinge Rolf und Heinz, Hannelore und Julia. Im Jahre 1967 erkrankte ihr Gatte Arnold schwer, was seine Invalidität zur Folge hatte. Bis zu seinem Tode im Jahre 1991 stand Olga ihm treu zur Seite. Olga liebte ihren Garten mit den Blumen. In der Natur, bei kleinen Ausflügen und Spaziergängen schöpfte sie Kraft für ihren nicht einfachen Alltag. Schwer traf sie der Tod zweier ihrer Kinder. 1995 verstarb Doris und 2006 Rolf.

Nach dem Tod ihres Gatten lebte sie zwölf Jahre allein in ihrem Eigenheim. Schweren Herzens verkaufte sie im Jahre 2003 dieses Haus und zog in eine kleine Wohnung zu ihrem Sohn Heinz in Termen. Durch die zunehmenden Altersbeschwerden war der Gang ins Alters- und Pflegeheim Santa Rita vor knapp zwei Monaten unumgänglich.

In den Nachtstunden des 13. November entschlief sie friedlich und gab ihr Leben dem Schöpfer zurück. Möge er sie nun in seine Herrlichkeit aufnehmen.  

Johanna Roten-Ambiel (1923 - 2009)

Johanna Ambiel kam am 22. September 1923 als zweite Tochter von Paul Ambiel und Katharina Ambiel, geborene Zurwerra, in Visp zur Welt.

Sie verbrachte eine glückliche Kindheit und Schulzeit in Visp. Anschliessend ging sie nach Zürich, wo sie im Serviceberuf ausgebildet wurde. Im Walliser Keller lernte sie den Agronomie-Studenten Ernst Roten kennen und lieben. 1949 wurde geheiratet und aus dieser Ehe entsprossen fünf Kinder. Ende der 50er Jahre zog die junge Familie aus beruflichen Gründen nach Visp. Ende der 60er Jahre bauten Ernst und Johanna in Termen ein Haus, das bis zum Umzug 1981 ihr Wochenenddomizil war. 2001 ist ihr innig geliebter Ehemann verstorben.

Hanny hatte ein fröhliches, aufgestelltes Naturell. Trotz mehrerer Schicksalsschläge blieb sie voller Optimismus. Sie hatte ein arbeitsreiches und glückliches Leben, dessen Mittelpunkt ihre Familie darstellte, für die sie immer da war. In ihrer Freizeit war sie viel in ihrem Blumengarten anzutreffen, sie liebte die Natur, das Wandern und Skifahren. Speziell zu erwähnen ist ihre Freude am Nähen; so hat sie für ihre fünf kleinen Kinder die meisten Kleider selber genäht.

Seit einiger Zeit litt Hanny unter altersbedingten Erkrankungen. Trotzdem konnte sie bis zum Schluss im Kreise ihrer Lieben bleiben. Am Samstag den 14. November 2009 ist sie in Bern im Beisein ihrer Kinder sanft entschlafen. Möge Gott ihr Leben vollenden!    

Alice Escher (1932 - 2009)

Alice Escher erblickte am 6. April 1932 als Tochter des Auxilius und der Ida, geb. Meyenberg in Termen das Licht der Welt. Zusammen mit ihren zwölf Geschwistern verbrachte sie in Termen ihre Kinder- und Jugendjahre. Nach der Schulzeit trat sie für kurze Zeit eine Stelle in der Teigwarenfabrik in Brig an. Diese Stelle gab sie auf, um zu Hause im elterlichen Haushalt und in der Landwirtschaft Hand anzulegen. Fürsorglich sorgte sie für ihre Geschwister. Als diese von zu Hause auszogen, dauerte es nicht lange, bis sie ihren Nichten und Neffen zum liebgewordenen „Tanti“ wurde, die sich in stundenlanger Geduld um sie kümmerte. Ab Mitte der sechziger Jahre arbeitete Alice bis zu ihrer Pensionierung im Konsum in Termen.

Hingebungsvoll pflegte Alice ihre kranke Mutter. Als diese im Jahre 1998 verstarb, verlor Alice ihren Lebensinhalt. Sie, die ein Leben lang für andere sorgte, erkrankte an Demenz und war nun selber auf fürsorgliche Pflege angewiesen.

Am 17. Oktober 2009 holte sie nun den Schöpfer des Lebens heim zu sich, wo es keine Tränen, keinen Schmerz und keine Trauer mehr gibt. Möge Gott sie nun in seiner ewigen Liebe bergen.  

Gery Pierig-Marx (1945 - 2009)

Gery Pierig ist am 2. Dezember 1945 als zweitältester Sohn den Eltern Oswald und Martha Pierig-Bärenfaller in Termen in die Wiege gelegt worden. Er verbrachte eine unbeschwerte Jugend zusammen mit seinen vier Geschwistern in Termen und später auf Rosswald. Nach der obligatorischen Schulzeit in Termen erlernte er im Hotel Volkshaus in Brig den Beruf als Koch.

Im Jahr 1969 verheiratete er sich mit Doris Marx aus Glis. Der glücklichen Ehe entsprossen zwei Kinder Roger und Viviane. Nach der Heirat arbeitete er und seine Frau im elterlichen Betrieb auf dem Rosswald, wo er seinen geliebten Kochberuf bis diesen Sommer ausübte. 1980 baute er mit seiner Familie einen eigenen Betrieb auf, mit dem Rest. Fleschboden auf dem Rosswald und im Jahr 2000 übernahm er von seiner Mutter auch das Rest. Rosswald. Neben seinem geliebten Beruf versah er während 40 Jahren die Aufgabe als Posthalter auf dem Rosswald.

Vor knapp einem Monat ereilte ihn eine Krankheit, die einen Spitalaufenthalt nötig machte. Von dieser Krankheit erholte er sich nicht mehr. Nach einem zweiten, kurzen Spitalaufenthalt verstarb er am 1. Oktober 2009 im Spital in Brig.  

Hanny Zerzuben-Stöpfer (1942 - 2009)

Hanny Zerzuben-Stöpfer erblickte am 23. Juli 1942 in Baltschieder als Tochter des Anton und der Ida, geb. Wenger das Licht der Welt. Dort wuchs sie zusammen mit ihren vier Schwestern auf. Nach der obligatorischen Schulzeit arbeitete sie als Hausangestellte bei der Schreinerei Schnidrig in Visp.

Im Jahre 1962 schenkte sie ihrer ältesten Tochter Benita das Leben. Im selben Jahr lernte sie ihren zukünftigen Gatten German Zerzuben kennen, mit dem sie am 17. November 1962 in Einsiedeln den Bund fürs Leben schloss. Ihrer Ehe entsprossen zwei Kinder: 1963 Jean-Pierre und 1966 Jacqueline. Voller Freude zog die junge Familie in den 70-er Jahren von der Termerstrasse ins neu erbaute Eigenheim an den Kirchweg. Hanny war eine Frau, die ihrem Gatten und ihren Kindern mit Liebe zugetan war und sie gerne mit ihren Kochkünsten verwöhnte. Sie war gerne Hausfrau und Mutter.

Schon früh machte sich die Ängstlichkeit bei Hanny bemerkbar, die ihr Leben tief prägte. Am liebsten war sie in ihren eigenen vier Wänden. Mit Blumen konnte man Hanny eine Freude bereiten. In letzter Zeit machte sich eine heimtückische Krebskrankheit bemerkbar, die trotz anfänglicher Hoffnung zum Tod führte.

Friedlich entschlief sie in den Nachtstunden vom 2. September 2009 und gab ihr Leben dem Schöpfer zurück.  

 

Marie Gemmet-Holzer (1934 - 2009)  

Marie Gemmet-Holzer kam am 19. Mai 1934 im Wickert in Glis als Tochter des Hermann Holzer und der Berta, geb. Tschopp zur Welt. Ihre Kinder- und Jugendzeit fiel in die Zeit des 2. Weltkrieges, eine Zeit, die von vielen Entbehrungen geprägt war. Vater Hermann wurde in den Kriegsdienst eingezogen und Mutter Berta versorgte die 13-köpfige Kinderschar. Infolge der ärmlichen Familienverhältnisse wurde Marie mit sieben Jahren nach Termen gebracht, wo sie bei den Geschwistern Daniel, Josefine, Kresenzia und Alois Gemmet aufwuchs.

1950 trat sie eine Stelle als Zimmermädchen im Studentenwohnheim College Champittet in Lausanne an. Am 5. April 1958 gaben sich Marie und German das Ja-Wort fürs Leben. Ihrer Ehe entsprossen drei Kinder Daniela, Evelyne und Karin.

Maries Leben war geprägt von Arbeit und Pflichterfüllung. Als ihr Gatte German seine eigene Schreinerwerkstatt eröffnete, arbeitete sie dort wie selbstverständlich als Handlangerin mit. Neben dem Haushalt, führte sie den landwirtschaftlichen Betrieb mit den Schafen. An den Abenden arbeitete sie als Putzfrau bei verschiedenen Arbeitgebern. Aufopferungsvoll war sie für ihre Lieben da, hatte Zeit für ihre Sorgen und Nöte. Ihre humorvolle Art half ihr, manch schwierige Zeit in ihrem Leben zu meistern.

Für Marie war es nicht leicht, als ihr drei Töchter in die Deutschschweiz zogen, um dort ihre Lebenszelte aufzuschlagen. Marie pflegte ein sehr inniges Verhältnis zu ihnen. Immer wieder zogen Marie und German zu ihren Töchtern, um in den Restaurationsbetrieben Hand anzulegen. Gross war Maries Freude als sie Grossmama wurde. Marie liebte ihre Enkelkinder über alles. Von ihnen wurde sie liebevoll „Neni“ genannt.

Am letzten Sonntag, den 26. April 2009, schlief Marie - für alle unerwartet - friedlich ein, um in der Ewigkeit Gottes aufzuwachen, so wie sie sich dies immer gewünscht hat.  

 

Ernst Bärenfaller-Brunner (1922 - 2009)

Ernst Bärenfaller ist am 18. Oktober 1922 geboren. Er war der Sohn des Viktor und der Luise geb. Schumacher. Zusammen mit seiner Schwester Olga wuchs er hier in Termen auf, besuchte die obligatorischen Schulen und half in der elterlichen Landwirtschaft mit. Dann kam der Zweite Weltkrieg, wo er als junger Mann Aktivdienst zu leisten hatte. Nach dem Krieg absolvierte er dann die Zollschule in Liestal. In der Folge war er 38 Jahre lang als Zöllner und Grenzwächter tätig.

1948 verheiratete er sich mit Klara Biderbost von Mörel. Sie begleitete ihn an die verschiedenen Orte seiner beruflichen Tätigkeit und war ihm eine treue Gattin. 1953 wurde dem jungen Paar ihr einziger Sohn Reto geschenkt. Diese familiäre Gemeinschaft wurde 1967 jäh auseinandergerissen. Bei einem Autounfall im Binntal wurde Ernst verletzt, seine Frau Klara verlor ihr Leben. An diesem Schicksalsschlag hatte er zeitlebens zu tragen – so ganz hat er ihn wohl nie überwunden. Ernst lebte nun mit seinem Sohn alleine hier in Termen bis er 1973 mit Therese Brunner von Eischoll den Bund der Ehe schloss.

Ernst war ein begeisterter Jäger und Schütze und hatte grosse Freude an den Mineralien und an der Arbeit mit Holz. Er war ein humorvoller Mensch, immer aufgelegt für einen Witz und hatte für jede Situation einen träfen Spruch auf Lager. Seine Lebensfreude verging auch dann nicht als Altersbeschwerden ihm immer mehr zu schaffen machten. Die letzten Monate seines Lebens konnte er sein Haus nicht mehr verlassen und war an sein Bett gebunden. Am Gründonnerstag, 9. April 2009 durfte er zu seinem Schöpfer zurückkehren. Es ist Ostern geworden im Leben von Ernst Bärenfaller. Mit Christus darf er nun zu neuem Leben auferstehen.  

 

Marie Näfen-Borter (1918 - 2009)

In den frühen Morgenstunden des 8. März 2009 verstarb in ihrem Heim nach einem langen Leben Marie Näfen-Borter. Sie wurde am 23. April 1918 als Tochter des Johann Josef und der Emma Borter-Zenklusen in Ried-Brig geboren. 1940 heiratete sie den Witwer Viktor Näfen, für dessen Kinder sie fortan sorgte. Sie selber schenkte fünf Töchtern das Leben, denen sie zeitlebens eine treu sorgende Mutter war. Viel zu früh starb 1954 ihr Gatte Viktor. Marie stellte fortan all ihre Kraft in den Dienst ihrer Familie. Bescheiden und einfach lebte sie glücklich und zufrieden – begleitet von ihren Töchtern – bis zu ihrem Tod in ihrer eigenen Wohnung. Am 10. März 2009 haben wir von ihr Abschied genommen. Eines ihrer Lebensmottos haben wir ins Zentrum der Abschiedspredigt gestellt. „Beklage nicht den Morgen, der Müh und Arbeit gibt. Es ist so schön zu sorgen, für Menschen, die man liebt.“ Gott möge ihr jetzt all das vergelten, was sie an Gutem getan hat. Er lasse sie ruhen in Frieden.  

Anton Pfammatter-Britsch (1928 - 2009)

Anton Pfammatter wurden seinen Eltern Pius und Walburga Pfammatter, geb. Näfen am 4. August 1928 als zweitältestes von 11 Kindern hier in Termen in die Wiege gelegt. Nach der obligatorischen Schulzeit erlernte er bei Eugen Heinzen den Beruf eines Maurers. Eine Anstellung als Maurer fand er nach der Lehre bei Clemens Fux. Am 11. November 1955 gaben sich Marie und Anton das Jawort für den Bund des Lebens. 1956 eröffnete Anton sein eigenes Baugeschäft. Dabei war ihm seine Gattin Marie eine grosse Stütze, übernahm sie doch die Büroarbeiten, die in einem solchen Betrieb anfallen. Neben seiner Bautätigkeit waltete er über 45 Jahre als Betriebsleiter der Rosswald-Bahnen.

Toni war seiner Frau Maria ein guter Gatte, seinen Kindern Christian und Lilian ein treu sorgender Vater. Auch seinen Enkelkindern war er besonders zugetan. Toni war ein geselliger Mensch, in zahlreichen Vereinen engagierte er sich aktiv. Das Gemeinwohl lag ihm am Herzen. Er engagierte sich 8 Jahre im Gemeinderat von Termen.

Seinen 80. Geburtstag durfte Anton auf seinem so geliebten Rosswald feiern. In Fronarbeit errichtete er mit anderen Handwerkern zusammen die neue Rosswald-Kapelle.

Vor 1 ½ Jahre machte sich bei Anton eine heimtückische Krankheit bemerkbar, gegen die er mit viel Mut ankämpfte, der er aber trotzdem erlag. Dankbar für die Pflege im eigenen Heim, gab er am 21. Januar 2009 sein Leben in die Hand seines Schöpfers zurück. Möge Gott sein Lebenshaus vollenden und ihn mit Liebe umgeben.  

Marie Roten-Pfammatter (1926-2008)

In einer würdigen Feier haben wir am 28. Juli 2008 Abschied genommen von Marie Roten-Pfammatter. Im Alter von 82 Jahren ist sie am 25. Juli 2008 im Spital von Brig verstorben. Dem Wunsch ihrer Angehörigen entsprechend verzichten wir auch  an dieser Stelle auf einen eigentlichen Lebenslauf. Wir beschränken uns auf die Daten, welche im Sterbebuch der Pfarrei an Marie erinnern. Sie wurde geboren am 25. Mai 1926 als Tochter des Pius Pfammatter und der Walburga geb. Näfen. Am 22. Mai 1947 gab sie Alfred Roten aus Termen das Jawort für den Bund des Lebens. Ihrer Ehe entsprossen sechs Kinder, wovon eines kurz nach der Geburt verstarb.

Möge Marie nun im ewigen Leben von der Liebe Gottes umgeben sein, denn Maria heisst übersetzt: „Die von Gott Geliebte“.    

Norbert Loretan-Amherd (1940-2008)

Norbert Loretan erblickte am 4. Mai 1940 in Varen als Sohn des Theodor und der Anna, geb. Zurwerra das Licht der Welt. Mit seinem Bruder Leo verbrachte er eine gute und schöne Kinder- und Jugendzeit. Früh schon musste er im landwirtschaftlichen Betrieb und in den Reben anpacken lernen. Die Sommerzeit verbrachte er oft bei seinen Onkeln als Hirte in „Ze Brunnu“.

Norbert war in seiner sportlichen Art Gründungsmitglied des Fussballclubs Varen. Leider ist es ihm nicht mehr vergönnt, das 50-jährige Bestehen zu feiern. Nach seiner Schulzeit in Varen erlernte er den Beruf eines Chauffeurs, dem er sein Leben lang treu blieb. Er arbeitete bei verschiedenen Transportunternehmungen, lange Jahre bis zu seiner Pensionierung bei der Firma Cardinal. Sein Beruf führte ihn durch die ganze Schweiz.

Am 10. Oktober 1964 heiratete Norbert seine Gattin Anna geb. Amherd. Ihrer Ehe entsprossen zwei Söhne, 1965 Christian und 1969 Damian. Norbert war ein guter Ehemann und treu sorgender Familienvater. Sein grosses Hobby, die Bienen führten ihn täglich zu den Bienenvölkern im Haselkehr. Voller Elan engagierte er sich im Imkerverein.

Am 22. Juli 2008, erlag Norbert einem plötzlichen Herzversagen im Spital von Brig und gab sein Leben in die Hand seines Schöpfers zurück. Möge Gott ihm einen Platz an seinem Tisch bereiten.  

Heinrich Wegener-Katzian (1919-2008)

Heinrich Wegener wurde am 27. März 1919 in Termen geboren. Er war der älteste Sohn des Anton Wegener und der Maria geb. Eyer. Zusammen mit seinem Bruder und seinen drei Schwestern erlebte er eine harte Kindheit, da seine Mutter kurz nach der Geburt seiner jüngsten Schwester verstarb. Heinrich besuchte die Primarschule und erlernte dann den Beruf eines Schreiners. In der Sägerei seines Vaters und in der Landwirtschaft musste er früh schon mithelfen.

Im Alter von 24 Jahren erlitt er einen schweren Arbeitsunfall. Mit einer bescheidenen Invalidenrente musste er nun versuchen seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Daneben führte er als Schreiner kleine Arbeiten aus. 1947 lernte er auf einer Ausstellung in Dornbirn seine Gattin Maria Katzian kennen, die er am 24. September 1947 heiratete. Maria schenkte ihm zwei Söhne und zwei Töchter. Um seine Familie durchzubringen war Heinrich auch in der Landwirtschaft tätig.

Zusammen mit seiner Frau lebte Heinrich recht zurückgezogen in seinem Heim. Weil er nur schlecht hören konnte, war für ihn die Kommunikation mit anderen Menschen schwierig. Nach dem Tod seiner Gattin Maria vor zwei Jahren war Heinrich wieder vermehrt im Dorf anzutreffen. Doch seine Altersbeschwerden nahmen immer mehr zu. Vor einingen Wochen musste er ins Spital von Brig eingeliefert werden. Schliesslich zügelte er ins Paulusheim in Brig.. Hier verstarb er am 12. Juli 2008 im Alter von 89 Jahren. Gott möge ihm nun ewigen Frieden schenken.  

Mathilde Wellig (1919-2008)

Mathilde Wellig erblickte am 29. September 1919 in Bitsch, Z’Matt als Tochter des Johann Wellig und der Marie-Louise geb. Salzmann das Licht der Welt. Im Kreis der grossen Geschwisterschar von 13 Kindern wuchs sie auf und lernte schon früh im elterlichen Landwirtschaftsbetrieb Hand anzulegen.

Die obligatorische Schulzeit absolvierte sie in Termen. Sie übernahm den Landwirtschaftsbetrieb ihrer Eltern. Zeit ihres Lebens war ihr Heim in Z’Matt auch Anlaufstelle für ihre Geschwister, für die sie immer ein offenes Ohr und eine offene Hand hatte.

Mit zunehmendem Alter schränkte sich ihre Lebenswelt immer mehr auf den Garten ein. Hier schöpfte sie als naturverbundener Mensch Kraft für den Alltag.

Am letzten Karfreitag wollte sie ihre Sträucher und Blumen im Garten von den Schneemassen befreien. Dabei erlitt sie einen Schlaganfall, von dem sie sich nie mehr ganz erholte. Am 10. Juni 2008 durfte sie im Spital von Brig im 89. Altersjahr zu ihrem Schöpfer heimkehren.  

Emil Welschen-Perrig (1945-2008)

Emil Welschen wurde am 29. Januar 1945 als zweiter Sohn des Adolf und der Margrit, geb. Kuonen geboren. Zusammen mit seinen Geschwistern erlebte er in Termen eine glückliche Kind- und Jugendzeit.

Nach der obligatorischen Schulzeit begann er eine Lehre als Schlosser in der Lonza. Als er seine Lehre abgeschlossen hatte, zog es ihn in die Fremde. Bei der Firma Habegger in Thun bekam er eine Stelle als Monteur. Da die Firma Habegger in vielen Ländern Seilbahnen und Stahlkonstruktionen baute, bereiste Emil so manches Land, z.B. Saudi-Arabien, Schweden, Griechenland und viele mehr. In geselliger Runde erzählte er gerne von seinen Erlebnissen im Ausland. Als er 1980 seine spätere Frau Susanne kennen lernte, beschloss er wieder in Termen sesshaft zu werden. Deshalb trat er 1981 eine Stelle bei der Rosswaldbahn an, anschliessend baute er sich ein Haus und heiratete 1982 Susanne Perrig. Der glücklichen Ehe entsprossen zwei Söhne, Dominik und Jonas. Ihnen und seinem Stiefsohn Rinaldo war er ein guter und liebevoller Vater.

In seiner Freizeit ging er seinen Hobbys, dem Schiessen und dem Jagen nach. 1987 baute er mit viel Eigenarbeit und Hilfe von guten Freunden in den Schmittmatten einen Stall zu einer kleinen Alphütte um. Seither verbrachte er mit seiner Familie jede freie Minute im Sommer in seinen geliebten Schmittmatten. Nach 25 Jahren bei der Rosswaldbahn musste er krankheitshalber seine Arbeit aufgeben. Sein Gesundheitszustand verschlechterte sich immer mehr, so dass eine Einlieferung ins Spital von Brig nötig wurde. Hier verstarb er am Abend des 19. Mai 2008. Eine grosse Trauergemeinde begleitete ihn am 23. Mai 2008 auf seinem letzten Gang. Gott möge ihm nun ewigen Frieden schenken.  

Heinrich Bärenfaller-Kuonen (1929-2008)

Heinrich Bärenfaller wurde am 19. Juni 1929 als Sohn des Franz und der Theresia geb. Britsch geboren und wuchs mit seiner Schwester Agnes in Termen auf. Nach der obligatorischen Schulzeit arbeitete er als Bergbauer. Nachdem er Mitarbeiter der FO und später der SBB wurde, betrieb er den Bauernberuf nur noch hobbymässig. Seine athletische Konstitution trug aber auch dazu bei, dass Heinrich in seiner Jugend ein begabter und begnadeter Skifahrer war. Daneben war Heinrich ein nicht minder begabter Musiker. Er war über Jahre in der Musikgesellschaft Termen ein blassicherer Bassist. Im Kirchenchor war seine sonore, sichere Stimme in den jeweiligen Sonntagsmessen gut hörbar.

Im Jahre 1961 heiratete er Pauline Kuonen. Ihrer Ehe entsprossen vier Kinder: Hildegard, Marcel, Marianne und Stefan. In der harmonischen Familie konnten sie zu tatkräftigen und lebenstüchtigen Menschen heranwachsen. 1985 wurde die ganze Familie durch den unerwarteten Tod seiner Ehefrau und Mutter getroffen.

In Hilda Minnig fand er eine liebe- und sorgenvolle neue Lebenspartnerin, die auch in schweren Krankheitstagen zu ihm stand und ihn bis zum Tode begleitete. Die letzten zwei Lebensjahre verbrachte er wegen seiner Krankheit im Altersheim Santa-Rita in Ried-Brig, wo er gute Pflege erhielt.

Heinrich war eine gutmütige, liebevolle Persönlichkeit, die Optimismus und Heiterkeit ausstrahlte. Er stellte sich in den jährlichen Lourdeswallfahrten als Brancadier zur Verfügung. Am 10. März 2008 gab Heinrich sein Leben in die Hand seines Schöpfers zurück. Möge er nun die Erfüllung seines Lebens finden und in das grosse Loblied aller Erlösten in der Ewigkeit einstimmen.  

 

Karl Britsch-Schmidhalter (1927-2007)

Karl Britsch wurde am 17. April 1927 — einem Ostersonntag — in Termen als ältester Sohn des Josef und der Magdalena Britsch-Erpen geboren. Hier wuchs er mit seinen vier Geschwistern auf. Viel zu früh verlor die junge Familie den Vater, als dieser bei einem tragischen Unfall beim Holzen verunglückte. Karl war damals als Ältester erst sechs Jahre alt.

Karl besuchte in Termen die Primarschule und anschliessend am Kollegium in Brig die Realschule. Bei der Bahn liess er sich zum Kondukteur ausbilden. Nach Ende der Ausbildung fand er eine Stelle in Brig, wo er später zum Zugführer befördert wurde.

Dies bot die Grundlage zur Familiengründung: am 3. November 1956 heiratete er Paula Schmidhalter von Ried-Brig. Das Paar hatte fünf Kinder — vier Mädchen und einen Knaben.

Karl wollte in der Gemeinde Termen seinen Beitrag leisten und er wurde in verschiedene Ämter gewählt. Acht Jahre war er im Gemeinderat von Termen und amtete zusätzlich vier Jahre als Burgerpräsident. Am längsten engagierte er sich in der Gemeinde als Friedensrichter, ein Amt, das er von 1973 bis 1996 wahrnahm. Auch hatte er während längerer Zeit das Waisenamt in seiner Verantwortung.

Karls Leben war geprägt durch zwei wichtige Werte: Der Glaube an Gott in einem rechtschaffenen Leben und das Ziel, für seine Familie eine solide Grundlage zu schaffen.

Über die Jahre schlich sich die heimtückische Krankheit Parkinson ein, welche vor zwei Jahren diagnostiziert wurde. Seinen letzten Lebensabschnitt verbrachte er im  Alters- und Pflegeheim Santa Rita in Ried-Brig, wo er liebevolle Pflege erfuhr. Am 28. August konnte er sein Leben in die Hände seines Schöpfers zurückgeben. Wir wünschen Karl, dass er bei Gott ein Leben in Fülle erfahren darf.  

 

Ruth Medici-Hitz (1935-2007)

Ruth Medici, geb. Hitz kam am 4. Juni 1935 in Untersiggenthal, Kanton Aargau, als erstes von vier Kindern zur Welt. Im Kreis dieser Familie wuchs sie glücklich heran. Nach der Primar- und Bezirksschule verbrachte sie mit 15 Jahren ein Welschlandjahr in La Chaux-de-Fonds. In Zürich absolvierte sie eine Verkaufslehre in einem Modegeschäft, obwohl sie den kaufmännischen Beruf bevorzugt hätte.

Mit 19 lernte sie ihren künftigen Ehemann Valentino kennen, den sie 1958 heiratete. Zuerst wohnte das Ehepaar, später die junge Familie in Freiburg, dann ab 1960 im Wallis, zuerst in Brig, anschliessend in Naters und schliesslich seit 1983 in Termen, wo Ruth so glücklich war, in ihr Eigenheim einziehen zu können. In den Jahren 1959, 63 und 66 wurde sie Mutter von Lorenzo, Alessandra und VaIérie. Liebevoll hat sie sich immer um das Wohl der Familie gekümmert und sich ihr voll und ganz gewidmet. Das schöne Wetter im Wallis vermochte sie - trotz der anfänglichen Einsamkeit - in der neuen Heimat zu halten. Und langsam entstand ein Freundeskreis, der über all die Jahre und bis zuletzt gewachsen ist.

Ruth war ein lebensfroher Mensch und hatte an vielen Dingen grosse Freude: am Tanzen, am Kochen, am Jassen, an Fremdsprachen, besonders am Englischen, wo sie immer wieder mit guten Freundinnen zusammentraf. Auch der Kirchenchor mit dem geselligen Zusammensein mit den Sängerkollegen und -kolleginnen bereiteten ihr viel Spass und Freude. Gerne liess sie Menschen an ihrer Freude teilnehmen. Es traf sie hart, als Ende 1999 bei ihr Lungenkrebs diagnostiziert wurde. Doch niemals verliess sie der Lebensmut. Nie hat sie gehadert. Kraft fand sie im Beistand ihrer Lieben und aus ihrer Zuneigung zu ihren vier Enkelkindern Simon, Michael, Jeremias und Rachel.

Am 12. August 2007 erlag sie ihrem schweren Leiden und gab ihr Leben in die Hand des Schöpfers zurück. Möge Gott sie nun in seiner ewigen Liebe bergen.  

 

Franz Walker (1913-2007)

Kurz nach seinem 94. Geburtstag verstarb am 25. Mai 2007 im Altersheim Santa Rita Franz Walker. Er wurde am 17. Mai 1913 als Sohn des Josef und der Crescentia Walker-Bärenfaller geboren und wurde als zweites Kind in der damals neuen Pfarrkirche von Termen getauft. Schon als Kleinkind verlor er seine Mutter. Zusammen mit seinem Vater und seinen Geschwistern lebte Franz fortan bei seinen ledigen Verwandten Onkel Moritz Walker und Tante Crescentia Walker in Termen.

Als siebzehnjähriger übernahm er die Verantwortung für den väterlichen Bauernbetrieb. Den Beruf eines Bauern übte er mit viel Sachverstand und Engagement aus. Immer wieder verbrachte er die Sommermonate im Schallbett, das so etwas wie seine zweite Heimat wurde. In seiner Freizeit war Franz Mitglied des Gesangvereins Termen. Für seine langjährige Aktivmitgliedschaft wurde er mit der päpstlichen Medaille Bene merenti geehrt. Der Gemeinde Termen stellte er seine Kraft als Gemeindepräsident zur Verfügung.

1941 schloss Franz mit Gertrud Gemmet den Bund der Ehe. Seine Gattin schenkte ihm zwei Kinder: Wendelin und Luise. Zur Familie gehörte aber auch Pflegetochter Hanni. Andere Kinder lebten für kurze Zeit im Haushalt von Franz und Gertrud. Hart war für die Familie der frühe Tod der Mutter im Jahr 1964. In Walburga Clausen fand Franz später eine zweite Gattin, die ihm im Jahr 2002 im Tod vorausgegangen ist. Seinen Kindern und seinen Enkeln gehörte seine ganze Aufmerksamkeit. Ein besonderer Höhepunkt war sicher die Primiz seines Sohnes Wendelin, der heute als Marianist in der Elfenbeinküste tätig ist.

In letzter Zeit schwanden seine Kräfte immer mehr. Er musste Termen verlassen und wohnte bis zu seinem Tod im Altersheim Santa Rita in Ried-Brig.  

 

Albertine Gemmet-Borter (1920-2007)

Albertine Gemmet-Borter wurde ihren Eltern Leo und Ida Borter-Luggen am 27. Mai 1920 als Älteste von 10 Kindern in Ried-Brig in die Wiege gelegt. Die Schulzeit verbrachte sie in Ried-Brig, dem sich ein Welschlandaufenthalt in Châteauneuf anschloss. Schon früh hiess es, im väterlichen Landwirtschaftsbetrieb Hand anzulegen. Hier verlebte sie eine strenge, aber durchaus glückliche und zufriedene Kinder- und Jugendzeit.

Am 21. April 1945 heiratete sie Hans Gemmet, den Schreinermeister von Termen. Ihrer Ehe entsprossen 3 Kinder: Elisabeth, Toni und Charly. Albertine war das Herz der Familie. Eine innige Beziehung pflegte sie auch zu ihren Enkeln und Urenkeln. Zusammen mit ihrem Gatten Hans baute sie in Termen einen Schreinereibetrieb auf. Um ihrem Gatten in administrativen Belangen zur Seite zu stehen, liess sie sich zur Buchhalterin ausbilden. Gleichzeitig war sie für das leibliche Wohl der Lehrlinge und Angestellten besorgt.

Ihr Leben war von Schickschalsschlägen geprägt. Neben ihren Eltern, gingen ihr 5 Geschwister im Tod voraus. Am 31. März 1999 starb ihr Gatte Hans und am 10. Oktober 2006 ihr Sohn Toni. Im letzten Jahr entschied sie sich, ins Altersheim Santa Rita zu ziehen. Hier fühlte sie sich wohl und schätzte die äusserst liebevolle Pflege. Am 27. März entschlief sie friedlich und gab ihr Leben in die Hand ihres Schöpfers zurück.

Albertine lebte aus einem tiefen Gottvertrauen heraus. Gott hat ihr ein „hörendes Herz“ geschenkt. Im Hören auf Gott nahm sie die Bedürfnisse ihrer Mitmenschen wahr und setzte sich mit viel Geschick und Einfühlungsvermögen für sie ein. Gott möge sie nun mit seiner Liebe umfangen und sie mit denen vereinen, die ihr im Tod vorausgegangen sind.  

 

Hilda Bieler-Erpen (1917-2007)

Am 16. Februar 2007 verstarb im Alter von 90 Jahren Hilda Bieler-Erpen. Freilich haben ihre Kräfte in letzter Zeit immer mehr abgenommen, doch ihr Sterben kam nun doch recht unerwartet. Am 19. Februar 2007 haben wir im Beerdigungsgottesdienst von ihr Abschied genommen und sie zurückgegeben in die Hand Gottes.

Das Leben von Hilda Bieler-Erpen war geprägt von Einfachheit. Es hat keine grossen Wellen geworfen, wie wir in der Umgangssprache sagen. Hilda wurde am 21. Juli 1917 in Termen geboren. Mit ihren Eltern Viktor und Therese Erpen-Eyer und mit ihren fünf Geschwistern wuchs sie in ihrem Heimatdorf auf. 1948 verheiratete sie sich mit Walter Bieler. Mit ihm und ihrem Sohn Heinrich betrieb sie eine kleine Landwirtschaft. 1989 verstarb ihr Ehemann Walter und sie lebte seither verwitwet zunächst alleine in ihrem Heim und die letzten Jahre bei Ihrem Sohn Heinrich und ihrer Schwiegertochter Lydia.

Trotz der Einfachheit dieses Lebens oder vielleicht gerade wegen seiner Einfachheit, trug Hilda eine besondere Ausstrahlung in sich. Die Arbeit und das Gebet waren Inhalt ihres Lebens und haben dazu beigetragen, dass Hilda ein liebenswürdiger und wertvoller Mensch war. Bei den Besuchen mit der Krankenkommunion hat die Verstorbene immer wieder ein Gebet gesprochen, das ihrer tiefen Frömmigkeit Ausdruck gab. Unter anderem hiess es darin: „O mein Jesus, nimm Besitz von meinem Herzen!“ Wer so beten kann, der setzt sein ganzes Vertrauen in seinen Gott, der kann selbst dem Tod gelassen entgegenblicken, weil er weiss, dass er in die Hände Gottes, in seinen Besitz fallen wird.  

 

Tony Gemmet-Schmidhalter (1948 - 2006)  

Völlig überraschend verstarb am 10. Oktober 2006 an den Folgen eines Herzversagens Tony Gemmet-Schmidhalter im Alter von 58 Jahren.

Tony wurde am 16. Januar 1948 als Sohn des Hans und der Albertine Gemmet-Borter geboren. Zusammen mit seinen beiden Geschwistern wuchs er hier in Termen auf und erlebte eine schöne Kindheit. Nach Absolvierung der obligatorischen Schulzeit begann er im Betrieb seines Vaters die Schreinerlehre. Mehrere Jahre arbeitete er dann im väterlichen Betrieb mit. Später übernahm er die Leitung der Schreinerei. Seit dem Jahr 2000 arbeitete er als Schreiner im Atelier Manus in Glis. Neben seiner beruflichen Tätigkeit engagierte sich Tony auch im Vereinsleben von Termen. Als grosse Ehre empfand er das Amt des Fahnengettis der Burgerschaft Termen.

Am 5. Mai 1973 heiratete Tony in der Pfarrkirche von Ried-Brig seine Gattin Margrit Schmidhalter. Der Herrgott schenkte ihnen die beiden Töchter Sonja und Rita. Im vergangenen Sommer freute sich Tony mit seiner Tochter Sonja und Schwiegersohn Philipp über die Geburt seines ersten Enkelkindes Emilia.

Am 12. Oktober 2006 haben wir von Tony Abschied genommen. Das Bibelwort „Seid also wachsam! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde.“ (Mt 25,13)  hat uns dabei an die Endlichkeit unseres Lebens erinnert. Zugleich haben wir unseren Glauben gefeiert, dass Tony Zugang zum himmlischen Hochzeitssaal erhalten hat. Gott möge ihm ewige Freude schenken.  

 

Maria Wegener-Katzian (1922 - 2006)

Maria Wegener-Katzian wurde am 18. Januar 1922 in Villach im österreichischen Bundesland Kärnten geboren. Sie war die Tochter des Matthias Katzian und der Theresia geb. Frank. Zusammen mit ihren sieben Geschwistern erlebte sie dort zwischen den beiden Weltkriegen eine harte Jugendzeit. Knapp 18jährig wurde Österreich von Nazideutschland besetzt und der 2. Weltkrieg begann. Was das für eine Familie heisst, kann sich von uns wohl niemand so richtig vorstellen. Irgendwie überlebte Marie die Jahre des Krieges.

1947 lernte sie in Dornbirn Heinrich Wegener kennen. Ihn heiratete sie am 24. September 1947 und nach der Hochzeit kam sie mit ihrem Mann hierher nach Termen. Marie schenkte vier Kindern das Leben. Auch hier in Termen prägte die Arbeit ihren Alltag. Neben ihrem eigenen Haushalt war Marie an verschiedenen Orten tätig. So reinigte sie während Jahren das Termer Schulhaus.

Marie war eine Frau, die man als Frohnatur bezeichnen kann. Die Klage war ihr fremd. Vielmehr verbreitete sie mit ihrem österreichischen Charme eine gute Stimmung in ihrer Umgebung. Ihr Humor half ihr, ihr manchmal sicher schwieriges Leben zu meistern. Dazu kam aber auch ein gesundes Gottvertrauen. Im Glauben fand sie Halt und Kraft für ihren Alltag.

Seit einiger Zeit liessen ihre Kräfte immer mehr nach. Eine Einlieferung ins Spital wurde nötig. Hier verstarb sie am 11. September 2006 im Alter von 84 Jahren.  

Josef Burgener-Bärenfaller (1909 - 2006)

Am 23. August 2006 haben wir mit Josef Burgener-Bärenfaller den ältesten Bewohner unserer Gemeinde zu Grabe getragen. Sein langes Leben begann am 28. März 1909. Josef war der Sohn des Johann und der Leonie Burgener-Walker.

Am 21. Mai 1934 gründete er mit Josephine Bärenfaller eine eigene Familie. Vier Töchtern und einem Sohn durfte er ein guter Vater sein. Über 90 Jahre lang wohnte Josef auf dem Biel – fast 70 Jahre zusammen mit seiner Gattin Josephine. Nach deren Tod im Januar 2003 fand Josef bei seiner Tochter Marie-Therese und ihrer Familie in Ried-Brig ein neues Zuhause. Auch hier war er sofort der Mittelpunkt seiner Familie. Seine Kinder, Enkel und Urenkel fanden in ihm einen interessanten und spannenden Gesprächspartner.

Beruflich war Josef als Landwirt tätig. Bis 1986 betrieb er einen eigenen kleinen Landwirtschaftsbetrieb. Freilich forderte die Berglandwirtschaft seine ganze Kraft und Energie, so dass für die Freizeit – oder ‚uf Schgarlai ga’, wie er sagte – nur wenig Zeit blieb. Seine Welt war das Dorf Termen und seine Umgebung. Besonders wohl fühlte er sich im Riedalpji, wo er so manche Sommermonate verbrachte.

Die letzten Monate seines Lebens verbrachte Josef Burgener im Altersheim Santa Rita. In seiner typischen Art, still und leise, ist er dort am 21. August 2006 im Alter von 97 Jahren verstorben.  

 

Hugo Chirie (1917 - 2006)

Am 31. Juli 2006 haben wir von Hugo Chirie Abschied genommen und ihn auf seinem letzten Gang zum Friedhof begleitet. Im Alter von 89 Jahren hat ihn Gott ihn am 28. Juli 2006 von seinen Altersbeschwerden erlöst und zu sich heimgerufen. Hugo wurde am 12. Dezember 1917 geboren. Er war das jüngste von fünf Kinder des Occlerio und der Aline Chirie-Eckert. Nach der Primarschule in Termen erlernte er den Beruf eines Schreiners. Hugo war Schreiner aus Berufung. Er liebte seinen Beruf und arbeitete in verschiedenen Betrieben im Wallis und kurz auch in der deutschen Schweiz.

Er führte ein Leben, das geprägt war von Bescheidenheit und Zurückhaltung und beeinflusst wurde durch das Schicksal seiner Familie. Sein Vater, ein italienischer Einwanderer, verlor sein Leben durch einen Arbeitsunfall und hinterliess seine Gattin und seine damals minderjährigen Kinder. In einer Zeit in der es Sozialversicherungen noch nicht gab und in der Gastarbeiterfamilien weitgehend ohne Unterstützung und Rechte waren, war der Verlust des Vaters ein hartes Schicksal. Zudem war das Leben von Hugo stark geprägt auch durch seine Schwerhörigkeit. Immer mehr zog er sich im Alter in seine eigene Welt zurück.

Mit Hugo Chirie starb der letzte männliche Spross dieser Familie, die in Termen 1925 das Burgerrecht erhielt. Wir wollen ihm und dem Geschlecht der Chirie ein gutes Andenken bewahren und seiner im Gebet gedenken.  

 

Pia Keller (1920 - 2006)

Im Altersheim Santa Rita in Ried-Brig verstarb am 18. Juni 2006 im Alter von 86 Jahren alt Pfarrhaushälterin Pia Keller. Sie wurde 1920 in Basel geboren und wuchs daselbst auf. Nach Ablegung der gymnasialen Matura liess sie sich zur Sozialarbeiterin ausbilden. Als solche kam sie 1950 ins Wallis und war zuerst in den Bezirken Leuk und Westlich Raron tätig. In Susten trat sie dann in den Dienst als Pfarrhaushälterin bei Pfarrer Johann Zenklusen. Ihn begleitete sie später nach Staldenried und schliesslich nach Termen. Von 1968 bis 1994 wohnte sie im Termen Pfarrhaus und unterstützte Pfarrer Zenklusen in seiner Arbeit. Pia Keller war eine vielseitig begabte Frau und übernahm viele Dienste in der Pfarrei. In Anerkennung ihrer Verdienste ernannte die Burgerschaft Termen sie zur Ehrenburgerin von Termen. Nach dem Wegzug von Pfarrer Zenklusen begleitete sie diesen nach Sitten, wo sie ihm bis zu seinem Tod treu diente. Danach fand sie ein neues Zuhause im Wohnheim St. Sebastian in Glis und schliesslich im Altersheim Santa Rita in Ried-Brig.

Als Pfarrei sind wir der Verstorbenen über das Grab hinaus dankbar für alles, was sie in unserer Pfarrei getan hat. Die Urne mit den sterblichen Überresten von Pia Keller wurde im Sommer im Urnengrab auf unserem Friedhof beigesetzt. Wir wollen ihr ein ehrendes Andenken bewahren und sie in unser Gebet einschliessen.

 

Hélène Bärenfaller (1951 - 2006)

In einer würdigen Feier haben wir am 31. März 2006 Abschied genommen von Hélène Bärenfaller. Sie wurde am 16. Februar 1951 als Tochter des Vitus und der Maria geb. Bieler geboren und verstarb nach längerer Krankheit am 29. März 2006 im Spital von Brig. Ihrem Wunsch gemäss verzichten wir auch an dieser Stelle auf einen eigentlichen Lebenslauf.

Hélène bleibt uns in Erinnerung, wie sie eingehüllt in ihren langen Mantel daherkommt, ohne viele Worte, fast in sich selbst versunken. Dieser Mantel war für die Verstorbene ganz wichtig. In Momenten, in denen sie weder ein noch aus wusste, hüllte sie sich in ihren Mantel, als wolle sie Schutz und Geborgenheit suchen. Deshalb hat uns das Bild des Mantels auch bei ihrer Beerdigung begleitet. Der blinde Bartimäus konnte seinen Matel wegwerfen, nachdem Jesus ihn gerufen hatte. Auch Hélène Bärenfaller braucht nun keinen Mantel mehr. Sie hat jenen Ort erreicht, an dem sie ewige Ruhe finden möge.  

Rolf Ambord (1953 - 2006)

Rolf Ambord wurde am 26. Mai 1953 geboren. Zusammen mit seinen Eltern Arnold und Olga Ambord-Bärenfaller, mit seinem Zwillingsbruder und seinen drei Schwestern wuchs er in Grengiols auf und verbrachte dort eine glückliche Kindheit. Rolf besuchte die obligatorischen Schulen und wollte dann eine Berufslehre absolvieren. Doch schon bald zeigte sich, dass er schwer mit den Problemen des Lebens zu kämpfen hatte. Als sensibler und feinfühliger Mensch kam er im Alltag seines Lebens nicht zurecht. Immer wieder scheiterte er beim Versuch sein Leben in die Hand zu nehmen. Bei der Scintilla AG in St. Niklaus, der Alusuisse in Chippis und bei der damaligen BBC in Baden fand er eine Arbeitsstelle. Gesundheitliche Schwierigkeiten und ein Arbeitsunfall machten ihn früh zu einem IV-Rentner. Die letzten Jahre lebte Rolf in Visp. Seit dem Herbst des letzten Jahres musste er sich immer wieder in Spitalpflege begeben. Eine Hirnblutung am 18. Januar 2006 führte nun aber doch überraschend zum Tod.  

 

Alfred Oggenfuss-Thomann (1922 - 2005)

Am 28. November 2005 haben wir Alfred Oggenfuss-Thomann zu Grabe getragen. Er verstarb im Alter von 83 Jahren im Altersheim Santa Rita in Ried-Brig.

Alfred wurde am 27. Juli 1922 geboren. Ohne seine Eltern kennen zu lernen wuchs er als Verdingbub im Kanton Aargau auf. Seine Kindheit und seine Jugend standen unter keinem guten Stern. Alfred musste hart arbeiten und statt einen Beruf zu erlernen, musste er im 2. Weltkrieg Aktivdienst leisten.

Nach dem Krieg konnte Alfred sein Leben erst richtig in die Hand nehmen. Er fand zunächst in einer Molkerei und später in einer Eisenhandlung in Baden Arbeit. Am 18. August 1945 heiratete er seine Gattin Gertrud Thomann. Friedel und Trudy waren stolze Eltern von drei Kindern Margrith, Walter und Eugen. Seine Freizeit verbrachte Alfred gerne im Garten und beim Wandern in den Bergen. Vielleicht auch deshalb zog er nach seiner Pensionierung vor achtzehn Jahren mit seiner Frau hierher nach Termen. Nun legte er selber einen Garten an, half auf dem Bauernhof seines Sohnes Eugen und schnitt unzählige Bäume am ganzen Brigerberg.

Gesundheitliche Schwierigkeiten zwangen Friedel und Trudy Mitte Oktober ins neue Altersheim Santa Rita umzusiedeln. So richtig heimisch fühlte sich Alfred nun nicht mehr. „I wott hei!“, sagte er immer wieder. In der Nacht vom 25. November 2005 durfte er heimkehren zu Gott, der ihm ewige Ruhe schenken möge.  

 

Anton Kluser (1934-2005)

Im Alter von 71 Jahren verstarb am 24. März 2005 nach längerer Krankheit Anton Kluser. Er wurde am 3. Dezember 1934 als Sohn des Ernst und der Maria Kluser-Ambort geboren. In seinem Elternhaus unten in Z’Matt wuchs er auf und er besuchte dann die Primarschule hier in Termen. Tagtäglich hatte er also einen beschwerlichen und langen Schulweg zu gehen.

Toni entwickelte ein handwerkliches Geschick und so durfte er in Brig eine Schlosserlehre absolvieren. 1957 besuchte er dann die Polizeischule und liess sich zum Polizisten ausbilden. 1962 gründete er die Firma Baumarep in Gamsen. Mit Leib und Seele war Toni fortan für seine Firma tätig. In seinen Verantwortungsbereich fiel vor allem die Werkstattleitung. Seine Mitarbeiter erlebten in ihm einen strengen, aber korrekten und fairen Chef.

Am 18. Mai 1962 heiratete er seine Gattin Elsa Eyer von Naters. Dieser Ehe wurden vier Kinder geschenkt: Ernst, Amédée, Beatrice und Daniela. Auf sie und seine zwölf Enkelkinder war er besonders stolz. In seiner Freizeit war der Verstorbene oft in der Natur anzutreffen. Er liebte das Skifahren, das Wandern und den Hundesport. So amtete er auch als Präsident des Hundesportvereins Oberwallis. 1998 traten erste Zeichen einer heimtückischen Krankheit auf. Seither war sein Leben von dieser Krankheit und von Schmerzen geprägt. Am Morgen des Gründonnerstags wurde er von seinem Leiden erlöst. Gott gebe ihm die ewige Ruhe und leuchte ihm als ewiges Licht.  

 

Josef Roten-Burgener (1932-2005)

Ganz überraschend verstarb am 6. Februar 2005 in seinem Heim Josef Roten-Burgener. Där Rogji Sepp, wie ihn alle nannten wurde am 12. Oktober 1932 als Sohn des Johann Roten und der Paula geb. Erpen in Termen geboren. Früh schon hat Josef seine geliebte Mutter verloren, wenige Jahre später auch seinen Vater. Als Einzelkind waren das für ihn besonders harte Zeiten.

Am 31. März 1959 ist Josef mit seiner grossen Liebe Ida Burgener in Padua vor den Traualtar getreten. Jonny, Sonja, Mario und Heidi sind dieser Liebe geschenkt worden. Seine Frau Ida, die Kinder, aber auch seine Enkelkinder waren sein ganzer Stolz.

Früh schon musste er seine Arbeit bei der SBB aufgeben. Seine ganze Kraft setzte er zusammen mit seiner Familie in die Landwirtschaft. Erst vor zehn Jahren wagte Josef den Schritt, nur noch Pensionär zu sein. Reisen mit seiner Frau, Plaudern und Kaffee trinken zählten von nun an zu seinen Lieblingsbeschäftigungen. Sepp war ein einmaliger Mensch. Er liebte die Gesellschaft und den Kontakt zu anderen Menschen. Kernige Sprüche, kurze prägnante Aussagen, sein Dasein, sein ureigenes Wesen machten ihn zu einem Original. Die Geschichte von der Auferweckung des Lazarus hat uns an seiner Beerdigung begleitet. Wir haben Sepp  in die Arme Gottes zurückgegeben im Vertrauen, dass Jesus auch zu ihm mit lauter Stimme jene Worte sagen wird, die er an Lazarus gerichtet hat: Sepp, komm heraus! Der Herr möge ihm ewigen Frieden schenken.  

 

Lydia Escher-Fux (1918-2005)

Am 12. Januar 2005 haben wir Lydia Escher-Fux zu Grabe getragen. Sie war die Tochter des Moritz und der Maria Fux-Bärenfaller und wurde in Termen am 13. November 1918 geboren. Wie so viele Menschen ihrer Generation musste sie schon früh im elterlichen Haushalt mithelfen, eine Arbeit die ihre Jugendjahre prägte. 1943 heiratete sie ihren Gatten Benjamin Escher. Der Ehe wurden zwei Töchter und zwei Söhne geschenkt. Der frühe Tod ihres Mannes Benjamin im Jahre 1970 war für Lydia eine harte Prüfung. Im Glauben an Gott und die Mutter Gottes suchte sie Trost und Stärkung und unternahm Pilgerreisen nach Lourdes und Rom. Neben dem täglichen Gebet war für Lydia der Zusammenhalt ihrer Familie wichtig. Zu ihrem Lebensmotto gehörte auch: Freude schenken und anderen Menschen eine Freude bereiten. Da ihre Gesundheit immer mehr angeschlagen war, siedelte sie 1997 ins Altersheim St. Martin nach Visp über. Hier konnte sie ihren Lebensabend geniessen. Der Besuch ihrer Kinder, Enkel- und Urenkelkinder bereiteten ihr viel Freude. Am 10. Januar 2005 in den frühen Morgenstunden hat sich ihr Lebensbuch geschlossen. Sie kann nun heimkehren zu Gott und dort ihren geliebten Mann Benjamin wieder treffen. „Wenn ein älterer Mensch stirbt, dann ist es so, als ob eine ganze Bibliothek verbrennen würde.“ Dieses Wort hat uns an ihrer Beerdigung begleitet. Gott selbst wird ihr Lebensbuch jetzt vollenden. Er möge sie aufnehmen und ihr ewigen Frieden schenken.