Orgelneubau

Eine neue Orgel für Termen

Eine Investition für die Zukunft

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Zu Besuch in der Werkstatt von Herrn Edskes

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Ausgangslage  

Bereits Ende der 80er Jahre haben Experten nach einer Prüfung der Orgel den Zustand des Instrumentes als mangelhaft bezeichnet und Bedenken geäussert, ob es sinnvoll sei, die Orgel von Termen zu restaurieren. Unter der Leitung von Pfarrer Johann Zenklusen wurde über die Anschaffung einer neuen Orgel diskutiert. So befinden sich im Pfarrarchiv verschiedene Offerten und gar eine Art Organigramm mit Terminplan für das Projekt. Auf eine Realisierung der Idee wurde damals verzichtet. Gut zehn Jahre später hat sich der Zustand der jetzigen Orgel weiter ver­schlechtert. Massnahmen können und sollen jetzt nicht mehr aufgeschoben werden. Experten haben erneut von einer Restauration abgeraten. Die Orgel ist weder historisch noch musikalisch von hohem Wert. Deshalb hat der Kirchenrat von Termen am 29. März 2004 entschieden, die Anschaffung einer neuen Orgel jetzt zu realisieren. Seither ist eine Kommission an der Arbeit. In erster Linie ging es darum abzuklären, wie gross eine Orgel für die Pfarrkirche von Termen sein muss, damit ihr Klang die Grösse des Raumes auszufüllen vermag. Für diese Arbeit hat die Orgelkommission in der Person von Herrn Johannes Diederen, Musikdirektor in Visp, einen kompetenten Experten beigezogen. Wir haben die verschiedenen Firmen besucht und uns in die Kunst des Orgelbaus einführen lassen. Schliesslich hat die Orgelkommission dem Kirchenrat einen Vorschlag unterbreitet. An seiner Sitzung vom 17. Januar 2006 hat der Kirchenrat diesen Vorschlag gutgeheissen. Die neue Orgel von Termen wird von der Firma Bernhardt Edskes in Wohlen/Aargau gebaut. Herr Edskes ist mit unserer Gemeinde sehr verbunden. Er ist Besitzer eines Chalets im Hasel und so regelmässig in Termen anzutreffen.   Der Bau einer Orgel braucht recht viel Zeit. Wir stellen uns vor, dass wir Weihnachten 2007 mit der neuen Orgel feiern können. Selbstverständlich ist dieses Projekt auch mit erheblichen Kosten verbunden. Die neue Orgel mit 20 Registern und mehr als 1000 Pfeifen kostet uns Fr. 425.000.-. Zudem sind Anpassungen beim Eingang, der Empore selber sowie Elektro-, Beleuchtungs- und Malerarbeiten auszuführen, die zusätzlich einige tausend Franken kosten werden.

Finanzierung  

Wir sind uns sehr bewusst, dass das viel Geld ist. Mit einem Dorf-Lotto am 12. November 2006, einem Dorffest 2007, Beiträgen von Institutionen, freiwilligen Spenden bei Beerdigungen und der Unterstützung der Bevöl­kerung und Bekannten von Termen hoffen wir dieses Werk realisieren zu können. Eine Orgel ist nicht bloss ein Musikinstrument, das der Liturgie in der Pfarrkirche dient. Wir verstehen die Anschaffung einer neuen Orgel auch als Beitrag an das kulturelle Leben in unserem Dorf.    

 

Pfarrer Richard Lehner

Martin Schalbetter